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Stolberg: Politiker sollen Farbe bekennen

Stolberg : Politiker sollen Farbe bekennen

Sie haben es nicht bei Forderungen und Wünschen belassen, sondern sich Gedanken gemacht, Gespräche geführt und erste Vorbereitungen geleistet: die Mitglieder des Skateboard-Club Stolberg.

„Während in anderen angrenzenden Städten bereits Indoor- und Outdoor-Skateboardanlagen vorhanden sind, fehlt es an einem solchen Angebot in Stolberg”, verdeutlicht Vorsitzender Helmut Wallrafen-Dreisow, dass der Club intensiv bemüht ist, diesen Missstand abzuändern und „viele interessierte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene” ein attraktives Angebot in Anspruch nehmen können.

Internes Gespräch

„Wir stehen in Verhandlungen mit Sponsoren”, so Wallrafen-Dreisow, der auch bereits ein geeignetes Grundstück ins Auge gefasst hat, das voraussichtlich zur Verfügung gestellt werden kann. Darüber hinaus liegen bereits erste Pläne für eine solche Skateanlage vor, die von einem Fachmann entwickelt worden sind. Der junge Stolberger Unternehmer zeichnet für große Anlagen in benachbarten Städten, wie im niederländischen Heerlen, verantwortlich.

„Aber ohne Unterstützung der Politik und der Stadtverwaltung ist ein solches Projekt für die Jugend letztlich nicht zu realisieren”, ist dem eingetragenen Verein bewusst. Deshalb sollen die Ratsfraktionen und die Verwaltung Farbe bekennen. Bürgermeister Ferdi Gatzweiler und die Fraktionssprecher für den Bereich Jugend und Sport sind zu einem internen Gespräch eingeladen worden, bei dem ihnen die Planungen vorgestellt werden und sie ihre Haltung klar machen sollen.