Pfarren, Kitas und Institutionen mit Spende bedacht

Bank unterstützt Ehrenamtler : 120 Pfarren, Kitas und Institutionen mit Spende bedacht

Weihnachten zeichnet sich gerade erst am Horizont ab – und trotzdem wurden Vertreter kirchlicher Institutionen ins Haus der VR-Bank an der Rathausstraße in Stolberg zur Bescherung gebeten.

Und zwar zur ganz großen Bescherung: Stolze 36.000 Euro für 120 Pfarren, Kindergärten, Seniorenheime und andere Institutionen wurden bei einer Feierstunde in den Schalterräumen des Kreditinstituts sowie bei zwei weiteren Terminen an die glücklichen Empfänger überreicht.

Dabei ging es ganz und gar nicht steif zu. Pfarrer Hans Rolf Funken, der neben St. Lucia im Schatten der Burg noch sechs weitere Gemeinden betreut, gab sich gewohnt humorvoll – und nicht minder sein Mitbruder Ulrich Lühring aus Breinig.

Eine Mutter, die das Geld für „ihren“ Kindergarten entgegennahm, trug bei der Übergabe ihr neugeborenes Baby zum Mikrofon. Konventionell geht halt anders.

Zugeführt wird die willkommene Spende sehr unterschiedlichen Zwecken. Im einen Kindergarten soll mit dem Geld eine „Matschanlage“ errichtet, im anderen wiederum neues Spielzeug angeschafft werden. Messdiener finanzieren sich mit ihrem Anteil einen Ausflug. Die Ordensfrauen der Christenserinnen aus Venwegen investieren ihr Scherflein in das Seniorenwohnzentrum „Haus Maria im Venn“ - und so weiter.

Welcher Natur der Verwendungszweck auch sein mag: Zu Beginn des Verfahrens mussten sich die Empfänger bei der Bank zuerst einmal mit einem Projektantrag um einen Anteil bewerben. Die Vorhaben werden im Übrigen in den seltensten Fällen von der VR zu 100 Prozent gefördert. Im Fall der Matschanlage für den Kindergarten St. Markus in Mausbach sind es 3100 von insgesamt 10.000 Euro, die durch die Spende abgedeckt werden. Durch die Aktion wollen die Verantwortlichen des Kreditinstitutes ihr gesellschaftliches Engagement unter Beweis stellen, so Dennis Jaschik, Prokurist und Bereichsleiter bei der VR-Bank:

„Damit wollen wir unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringen und uns mit der finanziellen Unterstützung dafür bedanken.“ Diese Wertschätzung verbanden die Gastgeber mit einem Gag: Zusammen mit dem Scheck erhielten alle Empfänger je eine Schachtel Pralinen, „um Ihnen damit die Adventszeit etwas zu versüßen“, wie Thomas Braun, Regionalbereichsleiter und Leiter der Stolberger Geschäftsstelle an der Rathausstraße, bei dieser Gelegenheit versicherte.

Von den Gewinnspar-Mitteln der VR-Bank profitieren in erster Linie kirchliche und karitative Institutionen auf dem Gebiet der Kupferstadt wie zum Beispiel der Kindergarten St. Sebastianus in Atsch und der Seniorentreff St. Barbara in Breinig. Bedacht wurden aber auch Antragsteller aus den Aachener Stadtteilen Haaren und Eilendorf. Grund: Die VR-Geschäftsstellen dort gehören zum Filialnetz der Stolberger.

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