P+R-Anlage Schneidmühle vor Fertigstellung

85 zusätzliche Parkplätze : Am Dienstag wird der Asphalt „gefahren“

Die Mitarbeiter des beauftragten Tiefbauunternehmens installieren bereits die Möblierung, wie Abfallkörbe und Fahrradständer, und putzen das Areal an der Schneidmühle heraus.

Am Dienstag soll die Asphaltdecke der neuen P+R-Anlage gefahren werden. In Kürze stehen dann zusätzliche 85 Stellplätze kostenfrei zur Verfügung – gleich am Haltepunkt der Euregiobahn und der Buslinien 1, 38 und 22.

Es sind noch wenige Restarbeiten zu erledigen. Beispielsweise an der neuen Treppenanlage, die direkt von der P+R-Anlage zur Straße „Schneidmühle“ führt. Es fehlen noch die obersten Stufen und die neue Zaunanlage, mit der die Stadt den historischen Bretterzaun ersetzen möchte. Erhalten bleibt einige Meter weiter die alte Treppe im Einmündungsbereich.

Zur Eisenbahnstraße hin soll die P+R-Anlage ohne Zaun bleiben. Entstanden ist sie auf einem Grundstück, auf dem einst Werkswohnungen der Vegla standen. Nachdem sie vor Jahrzehnten abgerissen worden waren, war ein kleiner Wald auf dem Areal gewachsen. Er wurde im vergangenen Winter gefällt, wobei einzelne Bäume erhalten blieben.

Bereits komplett saniert hat die EVS als Betreiber der Bahninfrastruktur einen neuen Bahnsteig für die Euregiobahn. Umgestaltet wird die bisherige Busbucht an der Eisenbahnstraße in ein Buskap.

Für die Schneidmühle sieht der Plan 76 Parkplätze für jedermann und eine Elektroladestation für zwei Stellplätze vor. Darüber hinaus sollen vier Behinderten- und drei Frauen-Parkplätze ausgewiesen werden. In einer eigenen Abteilungen können etwa sechs (motorisierte) Zweiräder abgestellt werden. Darüber hinaus bietet die gut 105 Meter lange Anlage an den beiden Kopfseiten die Option für weitere Fahrrad-Abstellboxen. Der Fahrgastunterstand wird dabei integriert in die P+R-Anlage.

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