Freundschaftsturnier des Stolberger Tennisclubs: Ohne echte Konkurrent am Netz

Freundschaftsturnier des Stolberger Tennisclubs : Ohne echte Konkurrent am Netz

Während der Regen die Bewässerung der Plätze am ursprünglich geplanten Termin so intensiv übernommen hatte, dass das Turnier verschoben werden musste, meinte die Sonne es am vergangenen Sonntag derart gut, dass die Teilnehmer des „Freundschaftsturniers der Stolberger Tennisclubs" nicht umhin kamen dies nach jedem „Paarwechsel" selbst zu tun.

Die gelöste Stimmung wurde dadurch aber nicht getrübt - im Gegenteil. Das kameradschaftliche Miteinander ist zweifellos einer der Gründe dafür, dass diese alljährliche Veranstaltung der Tennisvereine TC BW Stolberg, TC Zweifall und Stolberger SV Tennis zur Tradition geworden ist und in diesem Jahr bereits zum 22. Mal stattfand. Die Turniere werden im Rotationsprinzip auf den Anlagen der verschiedenen Clubs ausgetragen und in diesem Jahr war der Stolberger SV Tennis der verantwortliche Organisator.

Daher trafen sich 42 Aktive bereits am frühen Vormittag auf der Anlage an der Industriestraße in Mausbach, um auch außerhalb des eigenen Vereins Kontakte zu pflegen und Spaß zu haben. Der Andrang der Meldungen war, wie eigentlich in jedem Jahr, derart groß, dass von Sportwart Karl Josef Heck schon eine gewisse Knobelarbeit geleistet werden musste, bis eine optimale Platz- und Paarungsverteilung gefunden war. Da die Vorstandsmitglieder der anwesenden Clubs ebenfalls ihre Teilnahme angemeldet hatten, ergab sich auch auf dieser Ebene die eine oder andere Möglichkeit sich konstruktiv über aktuelle Themen auszutauschen.

„Wir stehen in keinerlei Konkurrenz zueinander, werben uns gegenseitig keine Spieler ab oder dergleichen und haben überwiegend mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen", so begründet der Vorsitzende des Stolberger SV Tennis, Ulrich Schulden, das sportlich faire Miteinander. Da an diesem Tag keine Sieger ausgespielt wurden, trübte kein Leistungsdruck den Spaß am Sport. Weil neben viel Bewegung das leibliche Wohl ebenfalls nicht zu kurz kam, traf das Event bei Teilnehmern wie bei Besuchern auf ein positives Echo. Der 23. Wiederauflage des Ereignisses im Jahr 2020 steht somit nichts entgegen.

(abu)
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