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Stolberg: Niedriger Preis für gleiches Wasser

Stolberg : Niedriger Preis für gleiches Wasser

Eigentlich bleibt alles beim Alten, und dennoch will die Stadt Stolberg durch eine Änderung der Konzessionsverträge für Wasser die eigene Kasse etwas entlasten.

Konkret geplant ist, die bis Ende 2026 gültige Vereinbarung für die Bereiche Kernstadt, Münsterbusch, Liester, Atsch und Steinfurt mit der Stolberger Wasserwerks-Gesellschaft rückwirkend zum 1. Januar 2004 zu kündigen. Diese ist Ende 1998 vom Wasserwerk des Kreises Aachen (WdKA) übernommen worden, hat formal aber ihr Versorgungsgebiet und die damit verbundenen Lieferkonditionen behalten.

Zehnprozentiger Rabatt

Weil das das übrige Stadtgebiet betreuende WdKA der Stadt aber im Gegensatz zu seiner Tochter einen zehnprozentigen Rabatt auf den Gebrauch bei städtischen Liegenschaften einräumt, soll die Zuständigkeit nun zum Vorteile des öffentlichen Haushaltes gebündelt werden. Um rund 10.000 Euro, so hat die Verwaltung ausgerechnet, könnten die jährlichen Ausgaben reduziert werden.

Die Höhe der Summe erklärt sich durch mehrere energieintensive Einrichtungen im jetzigen Bereich der Stolberger Wasserwerks-Gesellschaft: Vor allem das Rathaus, das Hallenbad, das Kulturzentrum und mehrere Schulen schlagen mit ihrem beträchtlichen Wasserverbrauch zu Buche.

Das Wasserwerk des Kreises hat der Verwaltung in der Zwischenzeit seine Bereitschaft für die vorgeschlagene Änderung der Konzessionsverträge signalisiert. Der Hauptausschuss wird sich in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 13. Juli, mit dem Thema befassen.