Stolberg: Niederlage gegen Duisburg ist verdient

Stolberg : Niederlage gegen Duisburg ist verdient

Die erste Mannschaft des Stolberger SV hat ihre erste Heimniederlage der laufenden Oberliga-Saison hinnehmen müssen. Gegen Poseidon Duisburg musste man sich verdientermaßen mit 9:12 (2:2, 1:3, 1:2, 5:5) geschlagen geben. Die Duisburger haben jetzt genauso viele Punkte wie der SSV, aufgrund des besseren Torverhältnisses bleiben die Kupferstädter aber auf Rang zwei.

Dass es schwer werden würde gegen die routinierten Duisburger, war von Beginn an klar. Trotz des überraschenden 6:5-Auswärtssieges in der Hinrunde gingen die Gastgeber mit viel Respekt in die Partie, was auch prompt bestraft wurde.

Während die Gäste ihre Torchancen trotz eines stark aufgelegten Ben Lenertz im Stolberger Tor immer wieder nutzen konnten, fehlte dem SSV der Zugriff auf die Partie. Die taktische Ausrichtung war zufriedenstellend, stattdessen mischten sich jedoch zahlreiche individuelle Fehler in das Kupferstädter Angriffsspiel.

Viele Kleinigkeiten

So war es am Ende die Menge der vermeintlichen Kleinigkeiten, die die Gäste auf die Siegerstraße brachten. Die Tore für den SSV erzielten Mark Braun, Thomas Kreus, Stefan Sanft (je 2 Tore), Christian Töller, Sebastian Braun und Stefan Bergs (je 1). Die Niederlage bringt noch einmal neue Spannung in den Aufstiegskampf und die Plätze 1 bis 3.

An der Tabellenspitze rangiert der Aachener SV, mit lediglich zwei Minuspunkten. Stolberg und Duisburg stehen punktgleich mit sechs Minuspunkten auf den Plätzen zwei und drei.

Stolberg und Aachen treffen noch zweimal aufeinander, mit zwei Siegen könnte sich der SSV also wieder auf Rang eins schieben. Zudem hat der ASV auch noch das schwere Auswärtsspiel in Duisburg vor sich. Favorit des ersten Lokalderbys am Freitag, 4. Mai, im Hallenbad Glashütter Weiher bleibt aber der ASV, der sich ein kleines Polster erarbeitet hat. Zuvor steht für den SSV am kommenden Samstag, 28. April, noch das Auswärtsspiel in Vest an, wo man den Kontakt zur Spitze beibehalten will.

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