Kommentar zur Verwaltung: Nicht aus den Augen verlieren

Kommentar zur Verwaltung : Nicht aus den Augen verlieren

Dass Kommunalpolitik keineswegs langweilig ist, wird in diesen Tagen in Stolberg besonders deutlich. Die Stolberger Verwaltungsspitze schrumpft weiter – zumindest bis zur Wahl des neuen Bürgermeisters Ende Mai.

Über die Entwicklung in den vergangenen Monaten kann man natürlich geteilter Meinung sein. Auf der einen Seite könnte man sowohl Tim Grüttemeier als auch Robert Voigtsberger vorwerfen, dass sie Stolberg im Stich lassen und ihre angefangenen Projekte noch nicht einmal zuende führen.

Auf der anderen Seite könnte man allerdings auch anführen, dass die beiden Herren in den vergangenen Jahren so gute Arbeit geleistet haben, dass auch andere darauf aufmerksam geworden sind und sie nun die die Möglichkeit haben, die nächste Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen.

Das bedeutet allerdings auch, dass viele gute Ansätze in Stolberg geblieben sind. Diese auch weiterhin umzusetzen, wird nun die Aufgabe des neuen Bürgermeisters und seines Teams sein müssen Das Ziel ist allerdings nach wie vor das Gleiche: Eine Stadt mit vielen Problemen muss weiter nach vorne gebracht werden. Und das sollte man keinesfalls aus den Augen verlieren.

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