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Stolberg: Neues Pflaster wird in der Finkenberggasse verlegt

Stolberg : Neues Pflaster wird in der Finkenberggasse verlegt

Sie wird wieder ein Schmuckstück in der Altstadt sein, wenn sie saniert ist: Die Neuverlegung des Basaltpflasters in der Finkenberggasse hat begonnen. Bis Mitte Juli sind die Arbeiten kalkuliert, die unter den schwierigen Bedingungen einer engen Altstadtgasse erfolgen.

In einem Aufwasch werden dabei auch einige Wasserhausanschlüsse erneuert, denn mit Abschluss der Arbeiten soll das Pflaster so versiegelt sein, dass es nicht mehr verrutscht.
Herausgebrochene Steine, tiefe Senkungen und Stolperstellen gaben vor zwei Jahren den Anstoß in eine Sanierung des etwa 120 Meter langen Steilstücks unterhalb der Finkenbergkirche einzusteigen.

Was folgte, war eine kontroverse politische Diskussion. Während der CDU ein Asphaltbelag ausgereicht hätte, empörte sich die SPD über diesen touristischen Frevel für die Altstadt und die Bezirksregierung gab deutliche finanzielle „Anreize” zugunsten einer Pflasterung: Wäre die Finkenberggasse nur asphaltiert worden, hätte die Stadt Zuschüsse zur Altstadtsanierung zurückerstatten müssen.

Und das wäre mit 220.000 Euro plus Zinsen mehr als doppelt so teuer geworden wie die Neuverlegung des Basaltpflasters, die nun mit rund 100.000 Euro für die 500m2 Fläche zu Buche schlägt.

Damit das Pflaster zukünftig nicht mehr verrutschen kann, wird eine Tragschicht aus Beton nebst Querriegeln, die den Druck auffangen sollen, gegossen; das darauf neu verlegte Pflaster wird anschließend mit einem kunststoffmodifizierten Spezialmörtel verfugt, das den Steinen festen Halt verleihen soll.