Stolberg: Musik erzeugt Gänsehaut bei Zuhörern

Stolberg: Musik erzeugt Gänsehaut bei Zuhörern

Ökumenische Gottesdienste sind selbstverständlich geworden. Anlässlich des Patroziniums in Büsbach wurde in St. Hubertus eine feierliche Messe mit Hymnen aus der kirchenslawischen Liturgie gesungen.

In dem innigen Gesang des Büsbacher Männerchors unter Josef Otten spürten die Gläubigen das Mysterium des Glaubens, von dem Pfarrer Jürgen Urth zu Beginn gesprochen hatte. Manch einer hatte regelrecht Gänsehaut bei dieser Musik, die mit nichts auf der Welt verglichen werden kann.

In seiner Predigt ging der Pfarrer auf das Leben des Pfarrpatrons ein, der adeliger Abstammung war und als Politiker eher religiös oberflächlich lebte. Als seine Frau bei der Geburt des Kindes starb, suchte er Trost im Jagen. Im Alter von 40 erkannte er hier im leuchtenden Kreuz im Geweih eines Hirschen den Anruf Gottes und wurde tief gläubiger Christ. Er wirkte unermüdlich für die Verbreitung des christlichen Glaubens in Südbrabant und in den Ardennen, was ihm bald den Beinamen „Apostel der Ardennen“ eintrug. Nach der Ermordung seines geistlichen Vaters, Bischof Lambert, wurde Hubert 705 Bischof von Maastricht und Lüttich. Er zählt zu den 14 Nothelfern und ist Vorbild für viele Menschen, es ihm gleich zu tun: Die Stimme Gottes zu hören, den Mut zur Kursänderung zu haben und Zeugnis abzugeben für den Glauben.

(mlo)