Stolberg-Zweifall: Museumssägewerk: Traditionelles Sägen findet zum neunten Mal statt

Stolberg-Zweifall: Museumssägewerk: Traditionelles Sägen findet zum neunten Mal statt

Der 1. Advent ist traditionell der Tag für das Adventssägen im Museumssägewerk Zweifall. So wird es auch in diesem Jahr zum neunten Mal in Folge sein. Am Sonntag, 3. Dezember, ist das Museumssägewerk Zweifall ab 11 Uhr geöffnet. Die ehrenamtlichen Helfer des Fördervereins Museumssägewerk Zweifall sind schon seit Längerem mit den Vorbereitungen beschäftigt.

Es wird gebastelt an weihnachtlichem Fensterschmuck, Tischdekoration aus Naturprodukten, Gebacken und Marmeladen sowie Liköre hergestellt. Auch die immer wieder nachgefragten Holzsterne werden auch in diesem Jahr nochmals angeboten.

Frisches Schmuckgrün wird wieder ausliegen und auch Hürtgenwalder-Wildwurst-Produkte, hergestellt aus den hier vorkommenden Wildarten, Rot-, Reh-, Schwarz- und Muffelwild kann man erwerben. Wer eine kleine hölzerne Geschenkidee sucht, kann bei den beiden Stolberger Drechslern fündig werden, die sich bei ihren Arbeit über die Schultern schauen lassen.

Das Kernstück des Museums, das über 80 Jahre alte Sägegatter, wird zu verschiedenen Zeiten in Aktion zu sehen sein. Das Rattern der Sägeblätter und der sich dann verbreitende typische Holz- und Harzgeruch verwandelt das kleine Sägewerk in eine besondere weihnachtliche Stimmung. Wie immer gibt es Kaffee, Kuchen, Glühwein sowie eine heiße Suppe für den kleinen Hunger über Mittag.

Da das Parkplatzangebot am Forsthaus und am Solchbachtal sehr knapp ist, sollte man den Besuch von Zweifall aus eventuell mit einem Spaziergang verbinden oder die Busverbindung mit der AVV-Linie 8 nutzen, deren Endstation am Forsthaus liegt.