Stolberg: Mit Pinsel und Farbe wird Platz zum Parken geschaffen

Stolberg: Mit Pinsel und Farbe wird Platz zum Parken geschaffen

Eine Bürgerbeteiligung sei nicht erforderlich, so versicherte Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt im Ausschuss für Stadtentwicklung auf Nachfrage der CDU, weil ohnehin die maximal mögliche Anzahl von Stellplätzen vorgeschlagen werde.

Das sind exakt 30 für den Platz an der Meigenstraße, wo bislang eher wild geparkt werde. Der Parkdruck sei vor allem in den Abendstunden so groß, dass mitunter Fahrzeuge nicht in die vorhandenen Garagen ein- oder ausfahren können. Um deren Erreichbarkeit sicherzustellen und wie von den Anwohnern gewünscht eine möglichst große Anzahl von Stellplätzen zu erreichen, greift die Stadt in Kürze zu Pinsel und Farbe.

Auf der Mitte des Platzes können unter Einhaltung aller erforderlichen Sicherheitsabstände 20 Parkplätze markiert werden. Vier weitere können vor Haus-Nr. 17 sowie sechs Parkstände vor den Häusern 2 bis 6 angelegt werden. Alle anderen geprüften Alternativen zur Anordnung der hätten mit maximal 26 Stellplätzen ein schlechteres Angebot zur Folge gehabt.

Einstimmig folgte der Ausschuss für Stadtentwicklung dem Vorschlag der Verwaltung für die Meigenstraße in Münsterbusch ebenso wie für die Jeremias-Hoesch-Straße auf dem Donnerberg. In dem verkehrsberuhigten Bereich darf bislang offiziell gar nicht geparkt werden, weil keine Parkplätze markiert sind. Ohne ausgewiesene Stellplätze darf aber in verkehrsberuhigten Zonen kein Auto abgestellt werden.

Aufgrund des Parkdruckes auf der Jeremias-Hoesch-Straße werden nun acht Stellplätze angeordnet. Dabei seien die Belange von Feuerwehr, Müllabfuhr und Ausfahrten berücksichtigt worden, versichert die Verwaltung.

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