Stolberg: Mit Konzept gegen „Sonnenfinsternis”

Stolberg: Mit Konzept gegen „Sonnenfinsternis”

Klar ist seit Donnerstagabend, dass mit dem Bewuchs auf dem Jordansberg etwas passieren soll. Klar ist auch, dass das bis zum 29. Februar geschehen sein muss, weil dann die geschützte Brutzeit für Vögel beginnt.

Was genau geschehen wird, darüber müssen sich jetzt die Fachleute in der Verwaltung schnell und intensiv Gedanken machen, denn auf seiner Sitzung am 8. Dezember möchte der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr eine Entscheidung treffen, wie der „Sonnenfinsternis” begegnet werden kann, die die Anwohner auf dem Steilstück beklagen.

Über die Jahrzehnte habe sich der Bewuchs auf dem Berg so sehr entwickeln können, weil die Stadt Pflegemaßnehmen versäumt hat. Jetzt nimmt er nicht nur das Licht in den Wohnungen, sondern gefährde mit Laub und Ästen auch die Verkehrssicherheit.

Allerdings wird ein Kompromiss zwischen den Wünschen nach Licht sowie Ökologie und Statik gefunden werden müssen, verdeutlichten Politik wie Verwaltung. Denn die Bäume verleihen dem Hang Standsicherheit und auf die Natur müsse auch Rücksicht genommen werden. Zwar sei die Situation am Jordansberg einzigartig in der Stadt, aber einen Präzedenzfall wolle man auch nicht schaffen.