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Stolberg: Mit Ästhetik, Dynamik und Kraft

Stolberg : Mit Ästhetik, Dynamik und Kraft

Puschel haben sie schon, eine Halle fürs Training ist auch bereits gebucht. Die wichtigsten Voraussetzungen für ein neues Kapitel in der Geschichte des Stolberger SV Handball sind also erfüllt.

Dabei hat das, was Ralf Radmacher und Sarah Rudolf planen, zunächst nur wenig mit der Jagd auf Tore zu tun.

„Cheerleading” heißt das Stichwort, dass möglichst viele Stolberger Mädchen und junge Frauen in den Bann ziehen soll. „Wir wollen ein Dance-Team ins Leben rufen, dass nicht nur ein bisschen herumhüpft, sondern mit hohem Anspruch an die Sache herangeht”, beschreibt Sarah Rudolf den Anspruch.

Externe Auftritte eingeplant

„Die Priorität soll zwar auf der Unterstützung der ersten Mannschaft liegen, wir möchten aber ein Team formen, dass auch an Wettkämpfen und Meisterschaften teilnimmt und mittelfristig für Auftritte bei externen Veranstaltungen verpflichtet werden kann”, erläutert der Marketingbeauftragte, was sich hinter dem Projekt „Dancing Devils” verbirgt. Das sucht in der hiesigen Region seinesgleichen. „Bisher gibt es Cheerleading als Sport nur in Düren und natürlich im Kölner Raum”, weiß Radmacher.

Die Cheerleader des 1. FC Köln sind dann auch die Vorbilder für den SSV. „Der FC hat mehrere nach Alters- und Leistungsklassen differenzierte Formationen. Wer die einmal gesehen hat, der bekommt eine Vorstellung davon, wie viel Arbeit und Engagement hinter einem solchen Auftritt steckt.”

„Lebenfreude pur”

Ästhetik, Dynamik, Kraft - Sarah Rudolf gerät ins Schwärmen, wenn sie an das Cheerleading denkt. „Das ist Lebensfreude pur, verpackt in ein eindrucksvolles Choreographie- und Showprogramm.” Bis der Stolberger SV Handball so weit ist, wird es wohl noch eine Weile dauern. Dennoch sind die Anfänge gemacht.

Acht Mitglieder hat die Gruppe bereits, weitere Interessentinnen werden gerne aufgenommen. „Je größer die Gruppe ist, desto besser wirkt natürlich der Auftritt”, betont die Trainerin. Die spricht zwar explizit von Mädchen und Frauen im Alter von 17 bis 30 Jahren, will aber auch Jungen und Männern nicht den Zugang verwehren. „Das kommt zwar selten vor, aber wenn ein männlicher Interessent wirklich hinter der Sache steht, ist er bei uns auch willkommen.”

Trainingszeit ist mittwochs von 20 bis 22 Uhr in der Sporthalle Kaiserplatz (Grüntalstraße). Weitere Infors gibt es bei Sarah Rudolf, 0160/4913518.