Stolbberg: Messerstecherei bleibt für Polizei mysteriös

Stolbberg: Messerstecherei bleibt für Polizei mysteriös

Mysteriös bleiben für die Stolberger Kriminalpolizei auch nach einer Woche noch die Vorgänge und Hintergründe der Auseinandersetzung am vergangenen Kirmessamstag, bei der ein wohl 39 Jahre alter Mann mit Messerstichen erheblich verletzt worden ist.

„Dem Opfer geht es besser“, erklärte Polizeisprecher Paul Kemen auf Anfrage. Die Verletzungen seien sehr schwerwiegend gewesen, aber der Heilungsprozess verlaufe gut.

Beamte der Stolberger Kripo haben im Laufe der vergangenen Woche mehrere Zeugen vernommen. „Dabei haben wir sowohl Hinweise auf weitere Zeugen erhalten wie auch auf den mutmaßlichen Haupttäter“, so Kemen weiter. Der ist zwar noch nicht gefasst, „aber wir sind sehr zuversichtlich, den Täter zu fassen.“

Dennoch gestalten sich die Ermittlungen als sehr schwierig. „Sowohl das Opfer wie auch die Tatverdächtigen sind alles andere als sehr aussagefreudig“. Sie schweigen sich über Hintergründe und Ablauf der Tat weitgehend aus.

Gegen 17.45 Uhr war die Auseinandersetzung jedenfalls auf der Aachener Straße in Höhe des Willy-Brandt-Platzes eskaliert. Dort soll das Opfer versucht haben, sich mit Pfefferspray gegen vier Angreifer zu verteidigen. Mit Messerstichen wurde es aber niedergestreckt. Zwei Tatverdächtige aus Stolberg konnte die Polizei dabei festnehmen.

(-jül-)
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