Stolberg-Büsbach: Marienheim verändert sein Gesicht

Stolberg-Büsbach: Marienheim verändert sein Gesicht

Am Montag geht er los. Allerdings beginnt der Ausbau des Büsbacher Marienheims erst einmal wenig spektakulär, sondern eher unscheinbar. Das alte Hubertushaus wird entkernt, bevor das Gebäude in wenigen Wochen abgerissen werden kann. Weichen wird dann auch die bisherige Cafeteria des Hauses.

„Wir sind dabei peu a peu umzukramen“, verrät Bernd Jakobs, der Geschäftsführer der Katholischen Stiftung Marienhospital. Sie ist seit 2008 Träger der Einrichtung mit ihren bislang 64 Pflegeplätzen, die sie von der Pfarrgemeinde St. Hubertus übernommen hat.

Neue Akzente an der Bischofstraße setzen wird das Marienheim nach seinem Um- und Ausbau. Die Cafeteria liegt zukünftig an der Ecke zur Dell.

Dazu zählte auch das alte Hubertushaus, nachdem die Kirchengemeinde gleich neben dem Gotteshaus ein Jahr zuvor an der Hostetstraße das neue Hubertushaus eingeweiht hatte, das alleine schon von seiner Lage her dem Leben der Pfarrgemeinde neue Impulse gab. Lange hatten die Büsbacher für ihr neues Pfarrheim einen Grundstock gespart. Im vergangenen Jahr war das rund 427\.000 Euro teuere Gebäude komplett abbezahlt.

Bereits bei der Übernahme hatte der neue Träger des Marienheims angekündigt, kräftig in die etwas in die Jahre gekommene Senioreneinrichtung investieren zu wollen. Nachdem die neuen Richtlinien bekannt waren, wurden die Pläne konkret. Bis 2016 wird die Stiftung gut acht Millionen Euro in den Ausbau investieren, um das Marienheim auf einen aktuellen und modernen Standard zu bringen. „Bei laufendem Betrieb“, wie Jakobs betont. Um diesen zu gewährleisten, müssen Zwischenlösungen geschaffen werden, denn das Heim wird sein Gesicht von außen wie von innen deutlich verändern.

Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, wird das Marienheim 76 Pflegeplätze und zusätzlich neun seniorengerecht ausgestattete Wohnungen für betreutes Wohnen anbieten können. Außerdem entstehen deutlich mehr Gemeinschaftsflächen für die Bewohner und Mitarbeiter, die auf jeder Etage als Herzstück und Kommunikationszentrum wahrgenommen werden. Akzente setzen wird auch ein neuer Empfangsbereich.

Im Bereich des aktuellen Altbaus sollen künftig 15 Pflegeplätze pro Wohnetage zur Verfügung stehen und alle Appartments als Ein-Bett-Zimmer konzipiert werden. Auch die Cafeteria werden Bewohner wie Besucher zukünftig an einem anderen Platz finden: Sie wird zukünftig ein markantes Augenmerk an der Ecke von Bischof­straße und Dell sein. Und weil diese umfangreiche Modernisierung im Bestand bei laufendem Betrieb erfolgt, ziehen sich die Arbeiten über Jahre hin, um den Bewohnern weiterhin ein angenehmes Leben im renommierten Marienheim bieten zu können.