Stolberg: Marco Veeser ist neuer Chef der Jugendfeuerwehr

Stolberg: Marco Veeser ist neuer Chef der Jugendfeuerwehr

Stadt-Jugendfeuerwehrwart Marco Veeser hat das bisherige „Oberhaupt” der Jugendfeuerwehr, Karl Köhnen, beerbt. Nach 26 Jahren tatkräftiger und ehrenvoller Unterstützung der Kupferstädter Jugendfeuerwehr trat Brandoberinspektor Köhnen seine Verantwortung ab.

Und wünschte seinem Nachfolger Marco Veeser bei der Mitgliederversammlung alles Gute in seinem neuen Amt als Stadt-Jugendfeuerwehrwart.

Neben dem Jahresbericht und dem Kassenprüfbericht standen auch Ehrungen an, die für Veeser ein freudiger Einstieg in das neue Amt und gleichzeitig ein Höhepunkt der Veranstaltung waren.

Mit Stadtbrandinspektor Toni Sturz ehrt Veeser 14 Mitglieder für einjährige Mitgliedschaft und bedankte sich mit der Vergabe von Mitgliederausweisen, die den jungen Feuerwehrleuten die Teilnahme an Veranstaltungen auf Bundes-, Landes- und Kreisebene ermöglichen.

Als Dank und Anerkennung erhielten weitere acht Kameraden nach Erreichen der Altersgrenze von 18 Jahren und Übernahme in die aktive Feuerwehr der Stadt Stolberg die Traditionsnadel der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Ebenso kamen 13 Mitglieder in den Genuss der Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr Stufe 1. Zum Jugendfeuerwehrwart wurden neun Mitglieder ernannt.

„Nachwuchslieferant”

Die Jugendfeuerwehr hat als Nachwuchslieferant der aktiven Feuerwehr einen wichtigen Stellenwert. „Die aktive Feuerwehr basiert auf dem Nachwuchs”, sagt Toni Sturz.

Laut Jahresbericht 2011 hat die Jugend 20 neue Mitglieder gewinnen können. In den aktiven Dienst sind neun Mitglieder übernommen worden, 25 jugendliche Feuerwehrleute sind ausgeschieden.

Mit einem aktuellen Mitgliederstand von 58 bei der Jugendfeuerwehr und 28 im Spielmannszug galt der Dank all den jugendlichen Feuerwehrleuten, die alle Bürger der Stadt Stolberg mit ihrem Engagement unterstützen und sich verantwortungsvoll für deren „Leib und Leben” einsetzen, sowie jenen Jugendfeuerwehrwarten und Helfern, die mit rund 690 Stunden feuerwehrtechnischer Ausbildung und 1065 Stunden allgemeiner Jugendarbeit ihre Unterstützung angeboten haben.

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