Mann fährt zur Stolberger Polizei mit dem Fahrrad und 3,4 Promille

Mehrere Bier und Magenbitter: Radfahrer meldet sich 3,4 Promille bei der Polizei

Die gerichtliche Auflage, sich einmal in der Woche bei der Polizei zu melden, hatte der Mann am Mittwoch erfüllt. Ungünstig war aber, dass er beim vergangenen Besuch auf der Stolberger Wache mit 3,4 Promille aufschlug und zudem mit dem Fahrrad gekommen war.

Der 35-Jährige, ein sogenannter „Selbststeller“, erschien pflichtgemäß am Abend und zeigte sich den Beamten, wie die Polizei mitteilte. Allerdings war er in einem zwar nicht Besorgnis erregenden, aber dennoch recht angeschlagenen Zustand.

Er konnte laut Protokoll dem Gespräch folgen, aber selbst zu sprechen, fiel ihm sichtlich schwer. Auf die Frage, ob das in einem „leicht überhöhten Alkoholkonsum“ liege, antwortete er, dass er mehrere Bier und Magenbitter getrunken habe. Das Fahrradfahren habe aber sehr gut geklappt.

Die Beamten wurden hellhörig, heißt es in dem Polizeibericht, und ließen den Mann einen Alkoholtest durchführen. Der zeigte satte 3,4 Promille. Das weitere Fahrradfahren wurde ihm daraufhin verboten.

Das war sowieso nicht mehr möglich. Das Fahrrad, das er auf dem Parkplatz eines Discounters abgestellt hatte - unverschlossen - hatte man ihm frisch geklaut.

Die Fahrt ging eh jetzt mit dem Streifenwagen in ein Krankenhaus. Dort wurde dem 35-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Danach ging es nach Hause. Ausschlafen.

(red/pol)
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