Stolberg-Werth: Mädchen lassen sich nicht zweimal bitten

Stolberg-Werth : Mädchen lassen sich nicht zweimal bitten

Bei strahlendem Sonnenschein kickten jetzt etwa 200 Mädchen im Rahmen der Initative „Tag des Mädchenfußballs“ auf dem Sportplatz der SG Stolberg in Werth. Schülerinnen von Grund- und weiterführenden Schulen konnten in einem Turnier mit kleinen Mannschaften Erfahrungen im Fußball sammeln.

Viele der Teilnehmerinnen spielen schon in Vereinen, andere entdecken erst bei solchen Turnieren, wie sie schon zweimal in Stolberg stattgefunden haben, ihre Leidenschaft für den Fußballsport.

Veranstalter der Tage des Mädchenfußballs ist der Deutsche Fußball-Bund (DFB), Ausrichter sind die Landesverbände mit ihren Vereinen. Für die Städte Eschweiler und Stolberg wurde in diesem Jahr erneut die Jugend-Abteilung der SG Stolberg damit beauftragt.

Nach einleitenden Worten von Bürgermeister Tim Grüttemeier verwies auch Axel Wirtz, Vorsitzender des Sportausschusses des Landes Nordrhein-Westfalen und ebenso Vorsitzender der SG Stolberg, auf die große Bedeutung der Förderung von Mädchen im Fußball. „Es ist wichtig, auch etwas für unsere Mädchen zu machen. Und das Angebot kommt gut an: Wir schaffen es, die Mädchen zu begeistern. So wurden in den vergangenen Jahren nach solchen Turnieren steigende Anmeldungszahlen bei den regionalen Vereinen verzeichnet.“

40 Mannschaften

Sport verbindet: Insgesamt zehn Schulen mit 40 Mannschaften traten auf dem Platz gegeneinander an. Die Fußballerinnen der verschiedenen Schulen lernten sich kennen und feuerten sich gegenseitig an. Die Freude war den Mädchen dabei ins Gesicht geschrieben: „Wir haben vorher für das Turnier trainiert, unsere Schule tritt hier mit drei Mannschaften an“, strahlte Michelle, Neuntklässlerin der Realschule 1, für die es nach dem Turnier direkt weiter zu ihrem Vereinstraining ging.

Die Zusammenarbeit mit den Schulen sei wesentlich für das Gelingen eines solchen Vorhabens, betonte Wilfried Holten, Jugendleiter der SG Stolberg, der für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich war. Über die Sportlehrer könne man das Angebot an die Schüler bringen. „Umso erfreuter sind wir, dass das Angebot wieder so gut angenommen wird.“ Neben den ehrenamtlichen Helfern waren auch viele Eltern zur Unterstützung der Sportlerinnen erschienen. Viele von ihnen können es schon jetzt kaum erwarten, im nächsten Jahr wieder an den Start zu gehen.