Stolberg: Landwirtschaft: Weniger Platz für Rindvieh & Co.

Stolberg: Landwirtschaft: Weniger Platz für Rindvieh & Co.

Die Landwirtschaftsfläche in Stolberg verringerte sich in den vergangenen zehn Jahren um 2,6 Prozent bzw. 676.000 Quadratmeter. Damit liegt die Kupferstadt über der durchschnittlichen Entwicklung in der Städteregion, in der der Anteil lediglich mit 442.000 Quadratmetern um 0,2 Prozent auf 274.273 km2 sank.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, wurden Anfang 2015 über 24,9 km2 und damit ein Viertel der gesamten Stadtfläche (98,5 km2) landwirtschaftlich genutzt. Von 2005 bis 2015 wurde die Waldfläche der Kupferstadt um 705.000 Quadratmeter ausgedehnt. Damit ist rund die Hälfte von Stolberg (49,7 Prozent; 48,9 km2) bewaldet. In der Städteregion erhöhte sich der Waldanteil auf 31,1 .

Gebäude- und zugehörige Freiflächen nehmen 13,7 Prozent (13,4 km²), Verkehrsflächen fünf Prozent (4,9 km²), Erholungsflächen 1,8 Prozent (1,7 km²), Wasserflächen 1,3 Prozent (1,3 km²) und Betriebsflächen 1,6 Prozent (1,6 km²) der Fläche der Stadt ein.

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen (34.110 km2) gingen die Landwirtschaftsflächen insgesamt um 3,2 Prozent (551 km²) zurück. Die Aufteilung der verschiedenen Nutzungsart der Flächen ist im Vergleich zu Stolberg relativ gleich. Lediglich die Landwirtschafts- (48,5 Prozent; 16.547 km²) und die Waldfläche (25,9 Prozent; 8828 km²) sind genau konträr verteil im Vergleich zu Stolberg.

(ltl)
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