Stolberg-Mühle: Kulturelle Vielfalt macht die Kita stark

Stolberg-Mühle: Kulturelle Vielfalt macht die Kita stark

Es lebe die Vielfalt: Im Laufe ihrer 40-jährigen Geschichte hat sich vieles in der „Tagesstätte für spanische Kinder” getan. Der Name ist geblieben, aber spanische bzw. Kinder mit spanischen und deutschen Elternteilen sind längst eine Minderheit in der Einrichtung an der Bierweiderstraße.

Es ist der Nachwuchs aus aller Herren Länder, der in der Kita des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) betreut wird. Das merkte man beim Jubiläumsempfang am Sontag spätestens an der Stelle, als SkF-Geschäftsführerin Margit Schmitt die elf Ursprungsländer aufzählte, aus denen die insgesasmt 55 Kinder stammen. Dass die Kleinen mit unterschiedlichen Kulturen eng in Berührung kommen, ist nicht nur der beste Schutz, um sie stark gegen Rassenhass zu machen: Im Zeitalter globaler Wirtschaft ist es von ein großer Vorteil. Die Kinder nehmen den Klang der fremden Sprache und auch Vokabeln beim Spielen auf.

Der SkF war nicht von Beginn an Träger des als Familienzentrum zertifizierten Kindergartens. „1999 war der Diözesan-Caritas-Verband so unvernünftig, eine so tolle Einrichtung an uns abzugeben”, sagte Schmitt mit einem Augenzwinkern. Das Augenzwinkern gab Karin Heritsch vom Caritasverband für das Bistum Aachen zurück. Dieser Schritt sei die Konsequenz eines Optimierungsprozesses gewesen und man war sicher, „wenn es einer machen kann, dann der SkF.” Abgerundet wurde das Fest mit einen Auftritt der Tanzgruppe „Las rosas de España”. Die jungen Tänzerinnen sind einstige Schützlinge der Kita.