Konzert in der Finkenbergkirche in Stolberg mit Orgel und Saxophon

Internationaler Konzertzyklus : “Orgel plus Saxophon“ in der Finkenbergkirche

Nach der Sommerpause findet im Rahmen des Internationalen Konzertzyklus auf dem Finkenberg am Sonntag, 1. September, um 17 Uhr in der Finkenbergkirche das nächste Konzert statt. Diesmal ist der Saxophonist Burghard Corbach aus Köln zu Gast, der gemeinsam mit Kantor Gunther Antensteiner den Abend unter dem Motto „Orgel plus Saxophon“ gestalten wird.

Auf dem Programm stehen Stücke zeitgenössischer Komponisten für Sopransaxophon und Orgel, darunter Gunther M. Göttsche, Antoine Auberson, Jehan Alain, Robert Jones und viele mehr. Die Kombination aus Saxophon und Orgel erfreut sich wegen ihres interessanten Zusammenklangs stets wachsender Beliebtheit.

Burghard Corbach begann als Kind mit der Geige als Erstinstrument. Es folgten erste Orchestererfahrungen. Nach dem Abitur hielt sich Burghard Corbach zwei Jahre in Israel auf. Es folgten ein Studium der Publizistik in Berlin sowie nachfolgend das Schulmusikstudium an der Universität Bielefeld mit den Instrumenten Geige, Klavier und Saxophon. Er spielte in dieser Zeit in diversen Bläsergruppen in Bielefeld, bis er 1992 nach Köln umzog, wo er als Geiger Mitglied in einem Reiseorchester wurde. Der musikalische Schwerpunkt verlagerte sich immer stärker auf die Saxophone.

Burghard Corbach trat in das erste Kölner Saxophonorchester ein, dessen Leitung er später übernahm. Er wurde Mitglied des Saxophonquartetts art of sax, der Klezmer-Gruppe fun drojssn, der Trios Ensemble SaxoCord und des Trios KlaVioSax sowie als Bratscher im Rodenkirchner Kammerorchester sowie im Salon-Orchester. Oft zu hören ist Burghard Corbach zudem in „Orgel plus“-Konzerten in vielen Kirchen, wie beispielsweise im Kölner Dom. Seine bevorzugten Kompositionen für Orgel plus Saxophon sind unter anderen von: Robert Jones, Denis Bedard, James Whitbourn und Iris Rieg. Musikalische Auslandsreisen führten Burghard Corbach beispielsweise nach Österreich, Holland, Italien, Spanien, Namibia, Nicaragua und in die West-Ukraine.

Gunther Antensteiner, 1973 in Hagen geboren, studierte von 1994 bis 1998 Evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach dem A-Examen folgten Studien in der Musikpädagogik. Von 2004 bis 2006 absolvierte er ein künstlerisches Aufbaustudium mit Hauptfach Orgel am Conservatorium Maastricht. Dieses Studium schloss er im Sommer 2006 mit dem Bachelor ab. Zahlreiche Meisterkurse runden sein Studium ab.

Nach Tätigkeit an mehreren kleinen Stellen wurde er im Oktober 2000 in die Evangelische Kirchengemeinde Stolberg berufen, wo er neben seinen Organisten- und Chorleiterdiensten den Konzertzyklus „Internationaler Konzertzyklus auf dem Finkenberg“ ins Leben gerufen hat und betreut. Seit 2013 leitet Gunther Antensteiner zudem den Männergesangverein der Siedlergemeinschaft Donnerberg e.V., seit 2018 die Chorgemeinschaft Humor-Harmonie Brand.

Als Dozent für gottesdienstliches Orgelspiel und Improvisation ist Antensteiner in der C-Ausbildung für Kirchenmusiker tätig. Seine Konzerttätigkeit als Orgelsolist und Chorleiter führte ihn schon in mehrere Länder Europas und nach Südkorea.

Der Eintritt zu diesem Konzert in der Finkenbergkirche ist frei. Am Ausgang wird um einen freiwilligen Beitrag zur Deckung der Unkosten gebeten. Ein weiterer Termin ist am Sonntag, 6. Oktober, 17 Uhr. Dann steht das Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn auf dem Plan, präsentiert von der Evangelischen Kantorei Stolberg und der Kammerphilharmonie Europa unter der Leitung von Gunther Antensteiner.

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