Stolberg: KME: Neue Aufgaben für Leo Bergstein

Stolberg: KME: Neue Aufgaben für Leo Bergstein

Für Leo Bergstein war es eine bewegende Zeit. Es ging bergab und bergauf mit der wirtschaftlichen Situation für das Stolberger Metallwerk der KME Germany GmbH & Co KG mit Überstunden ebenso wie mit Entlassungen für die Belegschaft, mit Auftragsboom ebenso wie mit einer mangelnden Auslastung der Kapazitäten.

„In dieser Zeit habe ich wertvolle Erfahrungen sammeln dürfen“, sagt Leo Bergstein. Der 49-Jährige hat nach dreieinhalb Jahren als Werksleiter in der Kupferstadt mit sofortiger Wirkung eine weiterführende Leitungsaufgabe übernommen im Bereich Human Ressources, dem Personalwesen des Konzerns.

Der verheiratete Vater zweier Töchter aus Baesweiler kümmert sich fortan federführend um die personellen Kapazitäten im Röhrenwerk in Menden, im Messingwerk in Berlin und im Stolberger Metallwerk. Das hat ebenfalls mit sofortiger Wirkung einen neuen Werksleiter: Birger Rotert hat bislang am Konzernstandort in Osnabrück das Röhrenwerk der KME geleitet und arbeitet sich in diesen Tagen in seine neuen Aufgaben an der Kupfermeisterstraße ein.

„Wir hatten uns überlegt, dass wir auch in den Führungsstrukturen unseres Unternehmens einiges anders machen wollen“, berichtet Bergstein, dass die Überlegungen dazu längere Zeit zurückreichen. Umgesetzt werden sollten sie eigentlich erst nach der Restrukturierung der Belegschaft. Die Gespräche dazu haben sich mittlerweile länger hingezogen als allseits erwartet worden war.

Zukünftig wird Leo Bergstein viel unterwegs sein, von Baesweiler aus nicht nur nach Stolberg, sondern auch nach Berlin und Menden sowie Osnabrück pendeln. Sicherlich wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis er sich die Frage stellen muss, ob er mit seiner Familie den Lebensmittelpunkt nach Niedersachsen verlagern sollte.

Nahezu ein Vierteljahrhundert ist Leo Bergstein in Stolberg tätig. Zunächst war er zehn Jahre lang im Controlling bei CAE tätig, bevor er zum Stolberger Metallwerk wechselte — auch dort war er zunächst im Bereich Controlling, dann kam die Personalverantwortung hinzu. Zum 1. Oktober 2009 hatte Bergstein die Werksleitung übernommen.

(-jül-)