Stolberg/Düren: Klimaschutz bringt Geld

Stolberg/Düren: Klimaschutz bringt Geld

Zu der Veranstaltung „Klimaschutz - mit regenerativen Energien Geld verdienen?” lädt die Kreisstelle der Landwirtschaftskammer NRW für Mittwoch, 2. März, von 9.30 bis 15 Uhr ein in den Kreisstellen Aachen-Düren-Euskirchen, Rütger-von-Scheven-Straße 44, in Düren.

Der Klimaschutz ist die größte umweltpolitische Herausforderung unserer Zeit. Um die Treibhausgasemissionen zu verringern und um zukünftig eine nachhaltige Energieerzeugung zu erreichen, will die Bundesregierung den Beitrag der erneuerbaren Energien zur Energieversorgung bis zum Jahr 2020 auf mindestens 30 Prozent erhöhen. Potenzialstudien zeigen, dass die technischen Möglichkeiten zur Nutzung regenerativer Energien in Deutschland noch größtenteils unerschlossen sind.

Der Ausbau der Bio-Energie könnte bis zum Jahr 2020 rund 15 Prozent des Strom-, Wärme- und Kraftstoffbedarfs decken, die Windenergie könnte 20 Prozent der Stromversorgung bis dann übernehmen. Bei der Veranstaltung werden verschiedene regenerative Energieträger vorgestellt, und es wird analysiert, ob Investitionen unter derzeitigen und zukünftigen Rahmenbedingungen wirtschaftlich sind. Zur Veranstaltung sind landwirtschaftliche Unternehmer, Vertreter aus Kommunen, Politik und alle interessierten Bürger eingeladen. Um Anmeldung unter 02421/5923-0, Fax: -66, dueren@lwk.nrw.de, wird bis zum 25. Februar gebeten.

Nach der Begrüßung sprechen Dr. Arne Dahlhoff, Landwirtschaftskammer NRW, und Andreas Dering, Geschäftsführer Maschinenring Rheinland-West, über „Biogas - sind Investments noch sinnvoll?”. Im Anschluss referiert Dr. Waldemar Gruber, Landwirtschaftskammer NRW, über „Substrateinsatz, ohne Silomais im Mittelgebirge? Mit Zuckerrüben in der Börde?”. Im Nachmittag stehen Referate zu den Themen Nahwärmenetze, Photovoltaik, Energieholz und Windenergie an.

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