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Kinder der Kita Clara Fey nehmen am Projekt „KiBaz mit Pony“ teil

Hoch zu Roß : Nicht nur ein Sportprojekt, sondern ein Bildungsprozess

„KiBaz mit Pony“: So lautet das Angebot, das derzeit die drei- bis- sechsjährigen Kinder der katholischen Kindertagesstätte Clara Fey nutzen. Die Aktion fußt auf Vorgaben des Kinderbewegungsabzeichens (KiBaz) der Sportjugend NRW.

Erweitert und abgewandelt hat es die westfälische Reiterjugend. „KiBaz mit Pony“ findet auf einer Pferdesportanlage statt. Kooperationspartner der Kindertagesstätte ist die Reitschule Sonnenschein von Jasmin Kamberi.

Für René Deitert, Verbundleitung der Pfarre St. Lucia, ist dies allerdings nicht nur ein Sportprojekt, sondern vielmehr ein ganzheitlicher Bildungsprozess, der durch die Begegnung mit Tieren in Gang gesetzt und von den Pädagoginnen begleitet wird.

Er spricht von Bindung, Verantwortung und Exploration. Jamsim Kamberi ist die verantwortliche Reitlehrerin und Inhaberin der Reitschule Sonnenschein am Donnerberg. Sie ist begeistert von dem Projekt.

„Es ist eine Bereicherung für die Kinder. Kibaz mit Pony ist eine Wertschätzung für jedes einzelne Kind in der Gemeinschaft. Die Kinder können ihre Vorlieben, Talente und Stärken entdecken und ausbauen. Die kindgemäße Heranführung an die Ponys und die sportlichen Bewegungsabläufe, sowie die Freude und das Erleben von persönlichen Erfolgen, steht hier im Vordergrund“, sagt sie.

Seit dem vergangenen Jahr wird das Projekt vom Landessportbund gefördert. Marie-Luise Willems ist ist die Einrichtungsleitung der Kindertagesstätte Clara Fey und auch Gruppenleitung der Löwengrube, in der die Vorschulkinder altershomogen betreut werden.

Sie sieht das Projekt auch noch einmal mit Blick auf den Übergang zur Grundschule. „Die Kinder tanken hier noch einmal eine große Portion Selbstbewusstsein. Es ist einfach toll, wie die Kinder auf und mit den Pferden agieren.“

Die Urkunden zum Schluß wurden natürlich mit besonders großem Stolz entgegen genommen. Im Juni sind die Vorschulkinder der Kindertagesstätte Clara Fey dann noch einmal abschließend zu Besuch auf dem Ponyhof.

Nun hofft René Deitert, dass die Kinder des Familienzentrum St. Sebastianus ebenfalls in den Genuss kommen und an diesem Projekt teilnehmen können. Die erste Kontaktaufnahme hat bereits stattgefunden.