Stolberg: Keine Aufregung: Wahlen sind für Wahlen längst Routine

Stolberg: Keine Aufregung: Wahlen sind für Wahlen längst Routine

Walter Wahlen ist ganz entspannt. Dabei hätte der Mann allen Grund zur Aufregung. Immerhin muss der Leiter des Stolberger Wahlbüros in nur wenigen Wochen eine Landtagswahl auf die Beine stellen. Schließlich sollen auch die Kupferstädter ihr Kreuzchen machen dürfen.

„Klar, es steht einiges an, was gemacht werden muss. Aber der Stress hält sich gerade noch sehr in Grenzen. Es ist nicht so, als würde gerade alles zusammenbrechen”, sagt Walter Wahlen. Es ist die mittlerweile fünfte Wahl, die er federführend organisiert. Für Wahlen sind Wahlen also längst Routine.

Wahlberechtigt sind in Nordrhein-Westfalen alle Bürger über 18 Jahren, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und die mindestens seit dem 16. Tag vor der Wahl (27. April) im Bundesland wohnen. In Stolberg gibt es rund 42.000 Wahlberechtigte.

Derzeit sieht sich das Team um Walter Wahlen die 30 Stolberger Wahllokale an. Jedes Lokal wird mit acht Wahlhelfern besetzt, macht insgesamt 240.

„Der Plan steht bereits”, sagt Walter Wahlen. Dennoch, so betont der Leiter des Wahlamtes, wäre es gut, wenn sich weitere ehrenamtliche Helfer melden. Auskunft dazu erteilt Stefan Beckers unter Telefon 13-225.

Die Wahlbenachrichtigungen werden vom 10. bis zum 22. April verschickt. Briefwahlunterlagen können ab sofort beantragt werden. 8000 Unterlagen für Briefwähler wurden bereits gestellt. Bei der vergangenen Wahl hatten rund 5600 Kupferstädter ihren Stimmzettel per Post geschickt.

„Allerdings”, so sagt Wahlen, „kann es sein, dass wir vor dem 17. April keine Stimmzettel haben.” Denn bis zu diesem Datum kann noch über die Zulassung zur Landesliste entschieden werden. Dann wird es für Wahlen und sein Team doch noch einmal stressig. „Nämlich dann, wenn wir die Briefwahlunterlagen und die Stimmzettel verschicken müssen, das geht ja wahrscheinlich erst nach dem 17. April.”

Insgesamt kostet die Landtagswahl die Stadt rund 30.000 Euro (Sachkosten). Nicht nur der Wahlamtschef, sondern auch der Kämmerer dürfte darauf hoffen, dass diese vom Land erstattet werden.

Mehr von Aachener Zeitung