Stolberg: Jugendparlament formiert sich neu

Stolberg: Jugendparlament formiert sich neu

Das Jugendparlament der Stadt, kurz Jupa, traf sich nun noch einmal kurz vor der jährlich im September stattfindenden konstituierenden Sitzung des politischen Gremiums. Dabei wurden Arbeitsergebnisse der vergangenen Legislaturperiode reflektiert und neu anstehende Projekte besprochen.

Zur Seite stand ihm dabei nicht nur Jugendpfleger Michael Bosseler, sondern auch Leo Jansen. In der Stadtverwaltung als Sozialplaner arbeitend, konnte er die Jugendlichen bestens über laufende Arbeitsprozesse aufklären: „Anfang des Jahres hat die Stadt neue Schwerpunkte gesetzt“, berichtete er.

Bei einer im April stattgefundenen Sozialraumkonferenz seien von Experten, die in unterschiedlichen Wohlfahrtsverbänden arbeiten, Schwächen und Stärken der einzelnen Stadtteile analysiert worden.

Besonders ins Auge gefallen seien dabei vor allem die Stadtteile Münsterbusch, sowie Ober- und Unterstolberg. Hier sei das Gefälle zwischen den verschiedenen Bevölkerungsschichten auffallend groß. Aufgrund dessen möchte die Stadt nun, wie berichtet, ein integratives Handlungskonzept erstellen, das bestimmte Fördermaßnahmen umfasst.

So wird ein befristeter Arbeitskreis in der nächsten Zeit versuchen, herausfinden, welche Vorstellungen die Bürger von einem Leben in der Kupferstadt hegen. Diesem sollen dann neben Bewohner der einzelnen Stadtteile ebenso einige Mitglieder des Jugendparlaments beiwohnen.

„Ich denke es ist wichtig zu hören, welche Meinung die Jugend vertritt, um sie zukünftig noch besser einbinden zu können“, sagte Bosseler. „Wer hat welche Eindrücke? Was läuft gut? Und was eher nicht? “. Alle diese Fragen müsse man sich stellen.

Ab Ende 2018 sollen dann bereits erste Projekte realisiert werden, die derzeit für zwei bis drei Jahre angelegt sind. Im Folgenden wurden letzte Vorbereitungen für die konstituierende Sitzung getroffen.

Hier ergab sich noch einmal die Gelegenheit, auf die engagierte Arbeit zurückzublicken und die Erfolge der nun endenden Legislaturperiode zu erwähnen.

Dazu gehört neben organisierten Wasserdiscos und Kinovorstellungen hauptsächlich der Erbau eines generationenübergreifenden Spielplatzes, an dessen Fitnessgeräten sich die Stolberger demnächst auspowern können.