Stolberg: Jugendbus fährt auch ohne Verstärkung

Stolberg: Jugendbus fährt auch ohne Verstärkung

Den Jugendbus wird er nicht dauerhaft in der Halle der Feuerwehr abstellen müssen, da ist Willi Seyffarth ganz sicher. „Unser Konzept greift unabhängig von einem möglichen zweiten Jugendsozialarbeiter”, betont der städtische Fachbereichsleiter.

Eine zusätzliche Fachkraft würde vor allem die aufsuchende Jugendarbeit in den Stadtteilen unterstützen, so Seyffarth. Das Konzept des Jugendbusses hingegen soll unabhängig davon dank der Hilfe von ehrenamtlichen Kräften greifen.

Gesucht werden deshalb vor allem Fahrer, die den umgebauten Linienbus innerhalb des Stadtgebietes von einem Standort zum nächsten bewegen - zunächst montags bis freitags, in naher Zukunft dann auch an den Wochenenden.

„Auf diesem Wege würden wir eine deutliche Entlastung für Frank Döhla erreichen, der sich dann wieder mehr der eigentlichen Arbeit vor Ort widmen könnte”, hofft Willi Seyffarth, dass sich die Fahrtätigkeiten des Jugendsozialarbeiters in Zukunft deutlich reduzieren werden. Auch die inhaltliche Arbeit mit und in dem Bus soll nach den Vorstellungen des Jugendamtes zunehmend übertragen werden.

„Wir stellen uns vor, dass auch Schulen, Vereine und Verbände, die sich in der Jugendarbeit engagieren, den Bus nutzen werden”, erklärt der Fachbereichsleiter. Dazu könnten die hauptamtlichen Kräfte der freien Träger - beispielsweise der KOT St. Josef oder der evangelischen Kirche an der Bergstraße und in Mausbach - ebenso ihren Beitrag leisten wie ehrenamtliche Helfer der Vereine und Verbände vor Ort.