Gastgeber verpasst Endspiel : Dem VfL Vichttal bleibt noch das kleine Finale

Das erste Halbfinale beim Jacobs-Automobile-Cup begann der Hitze geschuldet eine Stunde später – und für den Gastgeber zunächst vielversprechend. Bei immer noch brütend heißen 37 Grad Celsius im Sportpark Dörenberg erspielte sich der VfL Vichttal die erste gute Torchance, die der Mittelrheinligist aber vergab.

Bald zeigte sich allerdings auch Landesligist Arminia Eilendorf häufiger vor dem gegnerischen Tor und zwar zusehends gefährlicher.

Was jedoch in der ersten Halbzeit noch keine Konsequenzen hatte. Anders in der zweiten Spielhälfte: Mouhcine Mimi erzielte in der 56. Minute das bis dahin nicht unverdiente 0:1 für Eilendorf. Was dann folgte, beschreibt aus Sicht der Vichttaler eine Fußballfloskel sehr gut: „Das Runde wollte nicht ins Eckige.“ Der VfL vergab zwei hervorragende Torchancen, und spätestens die 71. Spielminute hätte die Wende in dem Halbfinale einleiten können. Denn der Eilendorfer Timo Huppertz sah nach einem Foul die gelb-rote Karte.

Chancen nicht genutzt

Doch auch in Überzahl wollte Vichttal kein Treffer gelingen. Der Gastgeber ließ mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt – die beste davon war wohl ein Schuss an die Torlatte in der vorletzten Spielminute. Nach dem 0:1-Endstand zieht Landesligist Arminia Eilendorf in das Finale des Jacobs-Automobile-Cups ein, das am Samstag, 27. Juli, um 18 Uhr beginnt. Dem Mittelrheinligisten VfL Vichttal bleibt zuvor ab 15.30 Uhr das Spiel um den dritten Platz im Sportpark Dörenberg.

„Natürlich ist es sehr bedauerlich, dass wir bei unserem eigenen Turnier nicht das Finale erreicht haben“, räumte der VfL-Vorsitzende Michael Frey ein, erinnerte aber auch daran, dass sowohl das hochklassige Teilnehmerfeld, als auch die Hitze Tribute fordern würden. „In unserem Fall kommt hinzu, dass wir die erste Mannschaft frisch aufgestellt haben. Im Kader sind elf neue Spieler, das Team muss noch zueinander finden.“ Was ein Sinn von Sommerturnieren zwischen den Saisons sei. „Die Turniere zwischen den Spielzeiten sind Wettbewerbe zur Unterhaltung der Zuschauer, aber dienen den Mannschaften und Trainern halt ebenso zur Saisonvorbereitung“, meinte Frey.

(dim)
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