Investitionen in Stolberger Spielplätze stehen an

Paten und ein Pannakäfig : Investitionen in Stolberger Spielplätze stehen an

Sprießende Blumen, Sonnenschein und warme Temperaturen: Auch wenn sich das Wetter in diesen Tagen eher von seiner unschönen Seite zeigt und Schnee anstelle von Sonne bringt, beginnt bereits in der kommenden Woche offiziell der Frühling.

Der zieht nicht nur Erwachsene vor die Tür. Auch die kleinen Stolberger verbringen bei schönem Wetter ihre Freizeit gerne draußen. Zeit, um einmal genauer nachzuschauen, in welchem Zustand sich eigentlich die Spielplätze in Stolberg befinden.

Damit Klein und Groß dort in den kommenden Monaten eine unbeschwerte Zeit verbringen können, gibt es vorab allerdings noch eine Menge zu tun.

Spielplatz „Am Schacht“ in Münsterbusch: Dieser Spielplatz soll um ein Gerät erweitert werden. Die im Januar gelieferte Doppelschaukel wird vom Technischen Betriebsamt (TBA) im Frühjahr installiert. Fertig sein sollen die Arbeiten dann voraussichtlich im April.

Spielplatz „Fröbelstraße“ auf dem Donnerberg: Hier steht die Ersatzbeschaffung eines neuen Multifunktionsspielgerätes an. Der dortige Kletterturm muss laut dem Technischen Betriebsamt aufgrund der maroden Substanz nämlich ausgetausch werden. Er wird durch ein neues Kombispielgerät ersetzt. Die Kosten für das Spielgerät, den vom TBA empfohlenen gegossenen synthetischen Fallschutz und die nötigen Tiefbauarbeiten belaufen sich auf rund 25.000 Euro.

Der Spielplatz „Buschstraße“ an der Schneidmühle wird umgestaltet. Dort soll eine generationsübergreifende Anlage entstehen. Foto: ZVA/Sonja Essers

Spielplatz „Buschstraße“ an der Schneidmühle: Für die Neugestaltung des Kinderspielplatzes, der zu einer generationsübergreifenden Anlage umgebaut wird, sind 70.000 Euro vorgesehen.

Spielplatz „Am Dorfweiher“ in Dorff: Das Spielangebot auf diesem Spielplatz soll bald schon durch ein Gerät ergänzt werden und zwar durch eine Seilbahn. In Absprache mit dem TBA wurde ein Spielgerät ausgewählt. Im Haushalt stehen für diese Maßnahme 20.000 Euro bereit. Die Bestellung soll noch im ersten Quartal dieses Jahres durch das Jugendamt erfolgen. Die Monatgearbeiten übernimmt das TBA.

Generationsübergreifende Freizeiteinrichtung „Arnoldsmühle“ in der Innenstadt: Dieser Spielplatz soll zu einer generationsübergreifenden Spielanlage umgestaltet werden. Bislang wurde eine vorhandene Schaukel erneuert und ein Kombispielgerät wurde installiert. Im Haushalt sind dafür 110.000 Euro eingeplant.

Spielplatz Ardennenstraße in Münsterbusch: Die Arbeiten dort sind nahezu abgeschlossen. Auch aus diesem Spielplatz ist eine generationsübergreifende Anlage geworden. Die Eröffnung ist nach der Freigabe der Spielfläche geplant.

Für den Spielplatz „Fröbelstraße“ wird ein Spielgerät angeschafft. Der jetzige Kletterturm ist marode. Foto: ZVA/Sonja Essers

Grundschule Bischofstraße: Ein Pannakäfig wird während der Schulzeit ab 13.30 Uhr und in der unterrichtsfreien Zeit ganztägig öffentlich zugänglich sein. Voraussetzung hierfür ist eine Umzäunung des Ballspielgerätes mit abschließbarem Tor und einem separaten Zugang von der Straße „In der Dell“, um die Schuöle vor Störungen zu schützen. Die Realisierung des Projekts soll voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres stattfinden. Im Haushalt sind dafür Mittel von 30.000 Euro vorgesehen. Hauptausschuss und Rat sprachen sich bereits im Dezember dafür aus.

Austausch und Ergänzung von Kleinspielgeräten auf verschiedenen Spielplätzen: In Absprache mit dem TBA beabsichtigt das Stolberger Jugendamt insgesamt acht Kleinspielgeräte anzuschaffen, die für den regelmäßig notwendigen Austausch von defekten Spielgeräten zur Verfügung stehen sollen. Der Vorteil: So könne ein kostengünstiger Einkauf durch die Abnahme größerer Stückzahlen und geringeren Frachtkosten erzielt werden. Der geschätzte Kostenrahmen beträgt 10.000 Euro.

Spielplatzpaten: Damit die Stolberger Spielplätze nicht nur verschönert werden, sondern auch schön bleiben, sollen Spielplatzpaten ihnen regelmäßige Besuche abstatten und nachschauen, ob die Geräte in Ordnung sind. Bereits Anfang des vergangenen Jahres wurde ein entsprechender Antrag von SPD und CDU gestellt. Hauptausschuss und Rat beauftragten die Verwaltung dann mit der Entwicklung eines Konzepts für die Spielplatzpaten.

Dieses ist nun auch ein Thema im Kinder- und Jugendausschuss, der an diesem Donnerstag, 14. März, tagt. Los geht’s an diesem Abend um 18 Uhr im Stolberger Rathaus. Der Ausschuss entscheidet dann übrigens auch darüber, ob die verschiedenen Investitionen und Maßnahmen auf den Spielplätzen umgesetzt werden.

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