Die Zahlen steigen an: In Stolberg und Eschweiler gibt es mehr Pendler

Die Zahlen steigen an : In Stolberg und Eschweiler gibt es mehr Pendler

Die Pendlerzahlen steigen an – auch in Eschweiler und Stolberg. Welche Städte sind für Arbeitnehmer besonders attraktiv? Und wie viele Menschen kommen zum Arbeiten nach Eschweiler und Stolberg?

Die Zahl der Pendler steigt weiter an. Auch aus Eschweiler und Stolberg pendeln täglich etliche Menschen zur Arbeit. Das geht nun auch des neusten Zahlen des Landesbetriebs IT.NRW hervor. Das Interessante: Die Zahlen steigen in beiden Städten an – und zwar bei den Aus- und bei den Einpendlern. Ein Überblick.

16.283 Eschweiler und 17.292 Stolberger pendelten im vergangenen Jahr zur Arbeit. Das machte für die Indestadt einen Schnitt von 58,8 Prozent und für die Kupferstadt einen Durchschnitt von 63,3 Prozent aus. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort war 2018 in beiden Städten ähnlich. In Eschweiler waren es 27.705 und in Stolberg 27.326 Menschen.

Im Jahr 2017 sahen die Zahlen noch ein wenig anders aus. Mehr Eschweiler und Stolberger arbeiteten damals noch in der eigenen Stadt. In Eschweiler waren es 27.805 und in Stolberg 27.698 Menschen. Das hieß auch, dass weniger Menschen pendelten. In Eschweiler waren es zu diesem Zeitpunkt 16.107 und in Stolberg 17.201 Menschen. Beliebtes Ziel war 2017 die Stadt Aachen. Aus Eschweiler pendelten 6358 und aus Stolberg 9334 Menschen nach Aachen. Auf Platz zwei landete damals in Eschweiler die Stadt Stolberg (1878 Pendler) und auf dem dritten Platz folgte Köln (969). Nach Aachen ging es für die Stolberger nach Eschweiler (2014) und nach Würselen (800).

Im vergangenen Jahr hat sich dieser Trend, übrigens in beiden Städten, kaum geändert. Insgesamt 6381 Menschen aus Eschweiler und 9287 Menschen aus Stolberg pendelten nach Aachen, das somit nach wie vor auf dem ersten Platz landete. Auf dem zweiten Platz landeten – wie im Vorjahr – wieder die jeweiligen Nachbarstädte. Aus Eschweiler pendelten 1904 Menschen nach Stolberg; aus Stolberg pendelten 2038 Menschen nach Eschweiler. Auf dem dritten Platz landete bei den Eschweilern die Stadt Düren (969 Menschen) und in Stolberg blieb es bei der Stadt Würselen (798).

Und wie sieht es bei den Einpendlern aus? Auch in diesem Bereich sind die Zahlen in beiden Städten gestiegen. In Eschweiler lag die Quote 2017 bei 53,4 Prozent (13.404 Pendler). In Stolberg waren es 48,6 Prozent (9928). Nach Stolberg pendelten Menschen aus Aachen (2833), Eschweiler (1878) und Würselen (493). Nach Eschweiler kamen 2017 vor allem Menschen aus Aachen (2088), Stolberg (2014) und Alsdorf (1379). An dieser Reihenfolge hat sich auch im vergangenen Jahr nichts geändert. Die meisten Pendler, die Eschweiler aufsuchten, stammten aus Aachen (2147), Stolberg (2038) und Alsdorf (1386). In die Kupferstadt kamen die meisten ebenfalls aus Aachen (2872) gefolgt von Eschweiler (1904) und Würselen (498).

Im vergangenen Jahr lag die Zahl der Einpendler in Eschweiler bei 13.738 Menschen (54,6 Prozent). Damit erreichte Eschweiler den höchsten Wert in der Städteregion, gefolgt von Würselen (13.284) und Stolberg (10.152). Bei den Auspendlern ist übrigens Stolberg Spitzenreiter (17.292), gefolgt von Alsdorf (16.552) und Eschweiler auf dem dritten Platz (16.283).

Übrigens: Nicht nur Männer pendeln zur Arbeit. Bei den Pendlerinnen lässt sich allerdings eine interessante Entwicklung feststellen. Während die Zahl der Einpendlerinnen in beiden Städten wächst, nimmt die Zahl der Auspendlerinnen ab – und zwar ebenfalls in beiden Kommunen. Nach Stolberg kamen 2017 noch 4264 Pendlerinnen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl auf 4356 Frauen an. die Zahl der Auspendlerinnen lag 2017 bei 7653. Im vergangenen Jahr waren es 7650 Frauen, die Stolberg verließen. Nach Eschweiler kamen 2017 insgesamt 5423 Frauen, im vergangenen Jahr waren es 5507 Pendlerinnen. Auch dort sank die Zahl der Auspendlerinnen. Und zwar von 6951 im Jahr 2017 auf insgesamt 6902 in vergangenen Jahr.