Stolberg-Münsterbusch: In Münsterbusch werden einige Wünsche schneller wahr

Stolberg-Münsterbusch : In Münsterbusch werden einige Wünsche schneller wahr

Wünsche gehen in Stolberg zwar viele in Erfüllung, manche allerdings schneller als andere. Oder auch anderenorts. Die Münsterbuscher brauchten jedenfalls nur drei Jahre zu warten, bis ihr wohl wichtigster Platz neu gestaltet ist und am Montag eingeweiht werden kann. Andere Ortsteile im Stadtgebiet gedulden sich da schon viel länger.

Die IG Münsterbuscher Vereine hatte jedenfalls den Zeitpunkt gut abgepasst, um auf einen gerade erst anfahrenden Zug aufspringen zu können.

Bei einem Rundgang Ende Juni 2015 machten sie sich Gedanken, wie das 1991 errichtete Kunstwerk der „Zinkschmelzer“ von Prof. Karl-Henning Seemann auf dem Platz vor dem Jugendheim besser zur Geltung kommen kann: Reicht ein Baumschnitt aus für eine bessere Sicht auf den „Füerpitt“?

Soll der Heinrich-Kamps-Platz — benannt nach dem 1997 verstorbenen Förderer des Vereinslebens und langjährigen KG-Mönsterböscher-Jong-Präsidenten — mehr oder weniger Grünfläche erhalten? Mit diesen und weiteren Fragen zogen die IG‘ler durch den Ort. Ihre Antworten brachten sie ein, als es nur wenig später um den anstehenden Ausbau der am Platz vorbeiführenden Prämienstraße ging.

Beim kleinen Planungsworkshop zur Gestaltung von Fahrbahn und Nebenanlagen im April 2016 flossen die Ideen der IG in die Planung ein. Und als im März 2017 die Kanal- und Straßensanierung begann, war die Platzgestaltung bereits im Auftrag enthalten mit einer klareren Akzentuierung der Grünbeete und einer Kopfsteinpflaster, die mehr nutzbaren Raum bei Veranstaltungen bietet.

Ein wenig mehr die Geduld strapazierte dann die ungewohnt lange dauernde Ausführung des Tiefbaus. Zuerst sorgte die belastete Stolberger Erde für Verzögerungen, dann das Wetter. Aber mittlerweile ist der Platz weitestgehend fertiggestellt. Poller sollen noch versetzt, Bänke aufgestellt, drei Bäume gepflanzt und ein Findling platziert werden.

(-jül-)