Keine Kneipe mehr im Dorf : Der Donnerberg bekommt wieder eine Theke

Das Gaststätten-Sterben grassiert derzeit in der Kupferstadt. Etliche Kneipen und Restaurants sind bereits seit geraumer Zeit geschlossen oder haben jüngst den Betrieb eingestellt. Dem setzt die Interessengemeinschaft Donnerberger Vereine (IGDV) jetzt etwas entgegen.

„Wir öffnen ab jetzt die Theke der ehemaligen ,Friederichsecke' also des heutigen Donnerberger Bürgerhauses jeden ersten Freitag im Monat ab 19 Uhr“, beschreibt Carolin Sieven, 1. Vorsitzende der IGDV. Die IG komme damit dem Wunsch der Bürger im Stadtteil nach, erklärt der 2. Vorsitzende Carsten Nellißen: „Hintergrund ist, dass es auf dem Donnerberg keine Kneipen mehr gibt, und damit fehlt den Menschen die Möglichkeit, sich in geselligem Rahmen auszutauschen.

Wir greifen den Wunsch der Bürger gerne auf, da es eine gute Sache für unseren Stadtteil ist.“ Denn bekanntlich würden an der Theke nicht nur interessante Gespräche geführt, sondern auch immer wieder gute Ideen geschmiedet.

Künftig seien auch Info-Abende zu bestimmten Anlässen und Themen denkbar, sagt Sieven. Fest stehe allerdings, dass es ab Freitag, 5. Juli, auf dem Donnerberg wieder eine Theke gibt, die im Bürgerhaus an der Höhenstraße 80 jeden ersten Freitag im Monat ab 19 Uhr geöffnet ist und an die Zeiten der „Friederichs Ecke“ erinnert.

Aus der „Friederichs Ecke“ an der Höhenstraße ist das Donnerberger Bürgerhaus geworden, das jetzt mit Kneipenflair jeden ersten Freitag im Monat ab 19 Uhr an die Theke einlädt. Foto: Dirk Müller

„Treffpunkt und Kommunikationsplattform werden dabei einhergehen mit echtem Kneipenflair“, versprechen Nellißen und Sieven eine breite Palette an Kaltgetränken sowie Knabbereien und freuen sichauf viele Gäste.