Stolberg: Hospizgespräch: Palliative Versorgung im Fokus

Stolberg: Hospizgespräch: Palliative Versorgung im Fokus

Im Rahmen der Aachener Hospizgespräche findet im Museum Zinkhütter Hof am Freitag, 18., und Samstag, 19. November, ein Kongress zum Thema „Dichtung und Wahrheit in der palliativen und hospizlichen Versorgung in Deutschland - Bestandsaufnahme, Erfolgsfaktoren, Stolpersteine und Visionen” statt.

Wo steht man vier Jahre nach der Gesundheitsreform mit dem Rechtsanspruch auf eine palliative Versorgung am Ende des Lebens? Was ist erdichtet an einer flächendeckenden Versorgung, die es in manchen Bundesländern schon geben soll? Was ist die Wahrheit? Wo sind Bremsen oder auch Katalysatoren in diesem Prozess? Was ist mit den Visionen, sind sie nach wie vor Dichtung oder auch gelebte Realität?

In dem Kongress begegnen sich wieder Politik, Wissenschaft, Medizin, Pflege, ehrenamtliche und professionelle Hospizarbeit, Seelsorge, Krankenkassen und die Verbände. Beginn ist am Freitag um 17 Uhr mit einem multidisziplinären Forum zum Thema „Ethik in der Intensivmedizin”. Am Samstag wird die Veranstaltung um 9 Uhr fortgesetzt. Vormittags werden Experten aus Medizin, Politik, Wissenschaft, Pflege, Ehrenamt und Seelsorge Stellung zum Hauptthema beziehen. Nachmittags werden die Themen in fünf Workshops vertieft.

Interessierte Fachkräfte, ehrenamtliche Hospizbegleiter und Bürger sind willkommen. Für beide Tage beträgt der Eintritt 30 Euro. Für ehrenamtliche Hospizbegleiter und Mitglieder der Aachener Hospizgespräche kostet der Eintritt 15 Euro.

Anmeldungen werden erbeten bei der Servicestelle Hospizarbeit/Palliatives Netzwerk, Adalbert-steinweg 257, Aachen, telefonisch unter Telefon 0241/5153490 oder info@servicestellehospizarbeit.de.

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