Stolberg: Hoffnung für Woolworth in Stolberg

Stolberg : Hoffnung für Woolworth in Stolberg

Es gibt eine gute Nachrichten für die Einkaufsmeile auf der Mühle. Die Mitarbeiter der Stolberger Woolworth-Filiale können sich Hoffnungen auf eine berufliche Zukunft an der Salmstraße machen.

Denn nach Informationen unserer Zeitung zählt das Kaufhaus zu den Zweigstellen des insolventen Konzerns, die dank einer zum Monatsbeginn gegründeten Transfergesellschaft fortgeführt werden sollen.

Damit zählt Stolberg zu den gut 150 von einst 311 Woolworth-Standorten in Deutschland, für die der Insolvenzverwalter einen Investor sucht; die übrigen Filialen - zumeist kleinere Einheiten - werden aufgegeben und geschlossen.

Voraussetzung ist allerdings, dass 98 Prozent der Mitarbeiter dem Wechsel in die Transfergesellschaft zustimmen, die noch mindestens 80 Prozent des letzten Netto-Gehalts zahlt.

Der Gesamtbetriebsrat hatte Ende Juni der Bildung der Transfergesellschaft zugestimmt. Mit ihr ist die Beschäftigung der Mitarbeiter für zunächst weitere sechs Monate gesichert.

Als weiteres positives Indiz für eine Zukunft der Warenhauskette in der Kupferstadt gilt, dass sich die Immobilie an der Salmstraße nach Informationen unserer Zeitung im Besitz von Woolworth befindet, während an anderen Standorten die Nutzungsverträge für Filialen einer Überprüfung unterzogen werden sollen.

In Stolberg beschäftigt Woolworth 44 vor allem weibliche Mitarbeiter, darunter ein großer Teil 400-Euro-Kräfte. Konzernweit soll ihr Anteil unter den weit über 9000 Beschäftigten bei rund zwei Drittel gelegen haben.