Neuer Pächter im Wahrzeichen: Hochzeiten bleiben die Eckpfeiler für Veranstaltungen auf der Burg

Neuer Pächter im Wahrzeichen: Hochzeiten bleiben die Eckpfeiler für Veranstaltungen auf der Burg

Hochzeiten als der wichtigste Eckpfeiler der Veranstaltungen in der Burg: Darauf setzt auch Serkan Sistermanns. Der zukünftige Pächter der Gastronomie im Stolberger Wahrzeichen will dazu seine Aktivitäten stärker vernetzen mit dem Engagement von „Noch-Burgfräulein“ Monika Lück und deren Kupferhof Rosental nebst ihrem City-Hotel und der von ihm geführten Gastronomie im beliebten Veranstaltungsort Zinkhütter Hof.

„Vielleicht schaffen wir es gemeinsam auch vermehrt Busse mit Touristen in die Stadt zu holen“, sagt Lück. Die mittlerweile ein weiteres Schlüsselobjekt in den Bemühungen zur Wiederbelebung der Innenstadt in der Hand habe: Das Gebäude Steinweg 36 grenzt an den künftigen Quartiersplatz am Steinweg, der nach dem Abriss der Häuser Nr. 38 und 40 gestaltet werden soll. Die Arbeiten hat der Vergabeausschuss Donnerstag beauftragt.

Hochzeiten sind für die Gastronomen deshalb so wichtig, weil mit dem Erlös auch weniger einnahmestarke Veranstaltungen gestützt werden können. Über solche denkt Serkan Sistermanns nun intensiv nach, nachdem er sich von Lück das Potenzial und die Problempunkte der Burg hat zeigen lassen.

„Man muss langen Atem haben“, sagt Sistermanns. Der Vollblutgastronom setzt eben in erster Linie auf die Gastronomie, will dieses Angebot in der Burg weiter ausbauen und wieder auf die gesamten Öffnungszeiten des Wahrzeichens ausweiten. Ein Koch aus seinem Team ist bereits als neuer Chef der überschaubaren Küche der Burg auserkoren. „Es muss doch möglich sein, mehr Besucher in dieses fantastische Ambiente zu locken“, sagt Sistermanns und schüttelt noch immer leicht den Kopf über die Freude, den Zuschlag des Stadtrates bekommen zu haben.

Entsprechend unausgegoren sind die weiteren Zutaten, mit denen Sistermanns die Burg stärker in Szene setzen möchte. Aber bereits bei seinem zweiten Besuch in seiner neuen Lokalität kann man spüren, dass die Gedanken dazu kreisen. „Ich habe mich sehr über den großen Zuspruch zur Übernahme gefreut“, sagt Sistermanns und denkt bereits an die Eröffnungsfeier zum Start in eine neue Ära der Burg.

(-jül-)