Stolberg: Haftbefehl wegen versuchten Mordes: „Tat mit Heimtücke“

Stolberg: Haftbefehl wegen versuchten Mordes: „Tat mit Heimtücke“

Heimtücke wirft die Aachener Staatsanwaltschaft dem 27-jährigen Tatverdächtigen vor: Das Gericht hat gegen den Stolberger Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes erlassen.

Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, die Mutter seiner ehemaligen Freundin im Erdgeschoss des Einfamilienreihenhauses an der Jeremias-Hoesch-Straße mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen zu haben, in der Absicht die 49-Jährige zu töten.

Nach der Tat lag die Stolberger im Koma in einem Krankenhaus. „Dem Opfer geht es ein wenig besser“, erklärte Justizsprecher Dr. Jost Schützeberg. Mit leichten Schnittverletzungen kam die 28 Jahre alte Tochter davon, die aus dem Obergeschoss ins Parterre eilte, als sie aufgrund des Lärms der Auseinandersetzung gewahr wurde.

„Ziel der Tat war die Mutter“, so Schützeberg. Der Beschuldigte verweigere bislang allerdings die Aussage, während die Ermittlungen und Vernehmungen der Polizei noch andauerten. Deshalb wollte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag auch noch keine Details zu Motiv und Ablauf der Tat benennen.

(-jül-)