Stolberg: Gute Vorschläge für die nahe Zukunft gesucht

Stolberg: Gute Vorschläge für die nahe Zukunft gesucht

„Miteinander für die Nordeifel” - unter diesem Motto ist jetzt in der Städteregion und den Kreisen Düren und Euskirchen das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung geförderte „Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge” gestartet. Ziel des Programms ist die nachhaltige Sicherung der Daseinsvorsorge und der von ihr betroffenen Infrastrukturen im ländlichen Raum.

Die „Region Nordeifel” ist eine von bundesweit 21 Modellregionen. Im Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge wird eine Regionalstrategie zur Daseinsvorsorge erarbeitet, die vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und den damit verbundenen Schrumpfungsprozessen neue Strategien und Handlungsansätze bietet.

Dabei stehen die Themenfelder „Verbund sozialer und technischer Infrastruktur”, „Kultur und Gemeinschaftsleben” und „Technische Infrastruktur und Siedlungsentwicklung” im besonderen Fokus der Betrachtungen. In der ersten Phase werden die Themenfelder zunächst exemplarisch in einer „Patenkommune” pro Partnerregion bearbeitet, um dann auf das ganze Gebiet der Städteregion übertragen zu werden. Für sie ist die Gemeinde Simmerath die Patenkommune im Rahmen des Aktionsprogramms. Eine bürgernahe Gestaltung der Regionalstrategie ist Mittelpunkt des Projektes. Aus diesem Grund freuen sich die Organisatoren auf einen regen Dialog mit den Bürgern der Region.

Die Beteiligung der Bürger erfolgt insbesondere im Rahmen der „Zukunftswerkstätten”. Über diese können Anregungen, Wünsche und Kritikpunkte in den Prozess eingebracht und an den Handlungsstrategien mitgearbeitet werden. Die erste Zukunftswerkstatt findet am Dienstag, 12. Juni, um 19 Uhr in der „Tenne” in Eicherscheid statt. Maßgeblich beteiligt an dem Prozess der Erstellung der Regionalstrategie Daseinsvorsorge ist das Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Dirk Vallée.

Für Fragen und Anregungen stehen Regionalkoordinator Frederic Wentz (Telefon 0241/5198 2529, frederic.wentz@staedteregion-aachen.de) sowie Ruth Roelen (Telefon 0241/5198 252, ruth.roelen@staedteregionaachen.de) gerne zur Verfügung.

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