Stolberg-Büsbach: Gute Laune bei der letzten verbliebenen Dorfkirmes in der Kupferstadt

Stolberg-Büsbach: Gute Laune bei der letzten verbliebenen Dorfkirmes in der Kupferstadt

Es ist die letzte verbliebene Dorfkirmes in der Kupferstadt und umso bemerkenswerter, was die Büsbacher St.-Hubertus-Schützenbruderschaft anlässlich ihres Patronatsfest auf die Beine gestellt hat.

Hatte im Vorjahr noch ein Schausteller mit seinem Fahrgeschäft kurzfristig abgesagt, und Brudermeister Heinrich Offermann spontan zwei Hüpfburgen organisiert, um den Kindern etwas zu bieten, lockten jetzt gleich zwei Fahrgeschäfte auf den Büsbacher Markt.

Mit kunterbunten Fliegern hoben zahlreiche Kinder ab, und auf einem nostalgischen Kinderkarussell drehten wunderschöne Oldtimer ihre Runden. Hinzu kamen eine Wurfbude, ein gut sortierter Süßigkeitenstand, eine Crêpes- und Waffelbude, ein bunter Spielautomat, in dem Stofftiere geangelt werden konnten, und eine große Schießbude.

Durchgängig gut frequentiert war an allen drei Kirmestagen auch der Stand der Büsbacher Schützen, die Reibekuchen, Pommes Frites, Wurst, kühle Getränke, Kaffee und Glühwein anboten. Das Erfolgsrezept der Hubertuskirmes erklärte Offermann damit, dass die Schützenbruderschaft die Kirmes komplett in Eigenregie organisiert, die Miete für den Marktplatz und auch die Stromkosten selbst trägt. „Standgebühren erheben wir aber keine, damit unsere kleine Dorfkirmes auch für die Schausteller interessant ist“, beschrieb der Brudermeister.

Einzig bedauerlich an der Hubertuskirmes sei gewesen, dass sie nur drei Tage lang andauerte. „Es ist schade, dass der Büsbacher St.-Martinszug diesmal nicht zeitnah zur Kirmes ging. Wir hoffen, im kommenden Jahr wieder eine viertägige Kirmes in Verbindung mit dem Martinszug anbieten zu können, zumal die Teilnahme am Zug in Kombination mit einem Kirmesbesuch im eigenen Ort für viele Büsbacher Familien ein besonderes Erlebnis ist“, meinte Offermann.

Patronalfest am Samstag

So begann die Hubertuskirmes schließlich erst am Freitag, und am Samstag feierte die Büsbacher Schützenbruderschaft ihr Patronatsfest. In der Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Hubertus segnete Pastor Jürgen Urth, Präses der Büsbacher Schützen, dabei das Königs- und Prinzensilber der Bruderschaft ein. Getragen werden die Ketten von Schützenkönigin Annemarie Frank, Jungprinzessin Christina Dormann, Schülerprinz Timo Bröhahn und Bambiniprinzessin Mia Sophie Bengel, für die zum ersten Mal Silber für die jüngste Majestät eingesegnet wurde.

Am Sonntag der Hubertuskirmes erweiterten die Büsbacher Schützen das Angebot auf dem Markt noch um eine gemütliche Cafeteria im Bürgerhaus, so dass alle Generationen an drei Tagen bei der Kirmes zu Ehren des Heiligen Hubertus feierten.