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Stolberg: Grünes Licht für Querung

Stolberg : Grünes Licht für Querung

Der Durchbruch ist geschafft. Nach jahrelangen Diskussionen, Planungen und Absprachen stehen dem Bau einer Querungshilfe auf der Eschweilerstraße keine formalen Hindernisse mehr im Weg.

„Wir haben uns mit der Stadt auf die Modalitäten für den Standort zwischen den Einmündungen Nikolausstraße und ,Auf der Scheuer’ geeinigt”, erklärte Matthias Baechler vom Landesbetriebs Straßenbau auf Anfrage unserer Zeitung.

„Der gewünschte Zebrastreifen muss besonders auffällig gestaltet werden”, sagte der stellvertretender Leiter der Aachener Behörde.

Wenig geeignet

Zuletzt hatte der Landesbetrieb den Standort zwischen den beiden Einmündungen aufgrund seines Gefahrenpotenzials als wenig geeignet abgelehnt.

„Aber nachdem die Polizei zugestimmt und die Stadt eine sehr markante Gestaltung zugesagt hat, können auch wir der Lösung zustimmen”, so Baechler.

Vorausgesetzt die Ausführungsplanung passiert den Stolberger Bau- und Verkehrsausschuss und der Rat stellt entsprechende Haushaltsmittel bereit, kann die Realisierung der ersehnten Querungshilfe angepackt werden.

Den Durchbruch brachte jüngst ein Ortstermin der Verwaltung mit Landesbetrieb und Polizei, bei dem Stolberg die Wahl des Standortes überzeugend begründet hatte.

Wert auf Erkennbarkeit

Die beiden Behörden legten wiederum Wert auf eine hohe Erkennbarkeit des Zebrastreifens. Sie soll - wie in Breinig auf der Heide - durch Beleuchtung und entsprechende Vorbeschilderung gewährleistet werden.

Jahrelange Diskussionen

Dem Verhandlungserfolg voraus gegangen waren jahrelange Diskussionen innerhalb der Politik, zwischen Rat und Verwaltung sowie Landesbehörden und Stadt. Zunächst war ein Standort in Höhe der Bushaltestelle vorgeschlagen, aber wieder verworfen worden, weil dieser von Fußgängen nicht angenommen worden wäre.

Letztlich kam die Stadt zu dem Entschluss, dass der Bereich zwischen den beiden Einmündungen der einzig sinnvolle Standort für eine Querungshilfe darstellt. Dieser Argumentation folgten nun Landesbetrieb Straßenbau und Polizei.