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Stolberg: Gespannter Blick nach Eijsden

Stolberg : Gespannter Blick nach Eijsden

Die Spannung steigt, die Zuversicht bleibt: Optimistisch wird am Donnerstag der Blick von Stolberg auf das niederländische Eijsden gerichtet, wo die Jury der Euregionalen 2008 über die Projektvorschläge der noch verbliebenen Teams und eine weitere Vorauswahl entscheidet.

„Nach verschiedenen Sitzungen der Arbeitsgruppe Industrielle Folgelandschaft sowie beim Arbeitskreis des Kreises Aachen ist festzuhalten, dass das Projekt Forum Industriekultur nach wie vor in der engeren Wahl ist”, lautet die Einschätzung, die die Verwaltung am Montagabend den Fraktionen vorgelegt und dem Hauptausschuss am nächsten Dienstag erläutern wird.

In der entsprechenden Vorlage wird allerdings
darauf verwiesen, dass es bis dato weder eine konkrete Planung noch eine detaillierte Kostenrechnung für das Projekt gebe. Allerdings räumt die Verwaltung ein, dass die von einem Aachener Architekturbüro vorgelegten Pläne und Zahlen „bei der Antragstellung sowie für die Präsentationsunterlagen genutzt” worden seien.

Gerade die Finanzierung könnte in Stolberg angesichts leerer Kassen für viel Diskussionsstoff sorgen. Immerhin wird in der Informationsvorlage aber darauf hingewiesen, dass mit einer bis zu 70-prozentigen Förderung durch das Land gerechnet werden kann. Vor diesem Hintergrund hat die Bezirksregierung als zuständige Finanzaufsichtsbehörde bereits signalisiert, dass eine Mittelbereitstellung im Etat der Stadt Stolberg „bei entsprechenden Haushaltsbedingungen” durchaus möglich ist.

So setzt die in Eijsden vertretene Delegation denn auch darauf, dass die Stolberger Pläne im Falle der erhofften weiteren Berücksichtigung nicht an den Finanzen scheitern werden. Schließlich ist sie sich von der inhaltlichen Qualität des „Forums” fest überzeugt.