Stolberg-Breinig: Gehörlosen-Trick? Breiniger machen sich Sorgen

Stolberg-Breinig : Gehörlosen-Trick? Breiniger machen sich Sorgen

Sorgen machen sich derzeit viele Breiniger. Sie befürchten, dass Kriminelle mögliche Einbruchsobjekte ausbaldowern. Zum Hintergrund: Mehrfach wurden in diesen Tagen mehrere Personen gesichtet, die an Häusern klingeln und sich als Gehörlosendolmetscher ausgeben oder eben einen solchen suchen.

Aufmerksame Breiniger haben sofort die Polizei alarmiert. Sie registrierte inzwischen drei solcher Fälle: „Auf der Heide“ (27. Februar, 16 Uhr), im Beiersfeld (28. Februar, 19 Uhr) und „Auf der Geis“ (8. März, 10.30 Uhr). „Beim Eintreffen der Kollegen waren die verdächtigen Personen allerdings nicht mehr vor Ort“, erklärte Polizeisprecherin Petra Wienen auf Anfrage unserer Zeitung.

Unterschiedliche Personen

Bei den beobachteten Personen handele es sich immer um unterschiedliche, mal zwei, mal drei, Männer und Frauen alleine oder gemischt.

Bis dato konnte die Polizei keine Straftaten feststellen, die in irgendeinen Zusammenhang mit den merkwürdigen Besuchern gebracht werden könnten.

„Nichtsdestotrotz ist das Verhalten und das Auftreten der noch Unbekannten und ihr Anliegen eher ungewöhnlich“, sagt Wienen. „Es ist auf alle Fälle Vorsicht geboten.“

Ausgeschlossen werde könne nicht, dass die Personen versuchen, Örtlichkeiten auszukundschaften oder auch in betrügerischer Art und Weise sich in Häuser und Wohnung einzuschleichen. Oft seien solche „Geschichten“ nur ein Vorwand, um in eine Wohnung zu gelangen.

Die Polizei rät, im Verdachtsfall fremde Personen erst gar nicht in Haus oder Wohnung hineinzulassen. „Am besten gar nicht erst die Tür öffnen, sondern über Klingel- Gegensprechanlage oder ein geöffnetes Fenster kommunizieren“, sagt Wienen. „Gehen Sie nicht auf die Belange der Personen ein und schicken Sie sie rigoros weg“. Im Verdachtsfall sollte die Polizei sofort über Telefon 110 informiert werden.

(-jül-)