Münsterbusch: Gartenhaus brennt ab: 40 Wehrkräfte im Einsatz

Münsterbusch: Gartenhaus brennt ab: 40 Wehrkräfte im Einsatz

Bereits am frühen Montagmorgen ist die Feuerwehr Stolberg zu einem Brand eines Gartenhauses in der Prämienstraße im Stadtteil Münsterbusch ausgerückt. Aus bislang unbekannter Ursache fing das Gartenhaus Feuer — und dieses drohte auf die umliegenden Gartenhäuser überzugehen.

Gegen 2.30 Uhr gingen bereits so viele Meldungen ein, dass die Kräfte der Feuer- und Rettungswache sowie des 2. Löschzuges mit den Löschgruppen Atsch, Büsbach, Donnerberg, Mitte und Münsterbusch alarmiert wurden, die mit rund 40 Feuerwehrleuten unter Leitung von Brandoberinspektor Karl Köhnen im Einsatz waren.

Rund 40 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz als am frühen Sonntagmorgen in Münsterbusch ein Gartenhaus in Flammen stand. Foto: Feuerwehr

Bereits auf der Fahrt von der Feuerwache aus waren die Flammen für die Einsatzkräfte sichtbar, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Dabei stellten die Wehrleute fest, dass ein Gartenhaus in voller Ausdehnung brannte und das Feuer auf zwei weitere Gartenhäuser überzugreifen drohte. Sofort wurden zwei Trupps von der Prämienstraße aus und ein Trupp über einen Wirtschaftsweg von der Mauerstraße eingesetzt.

Rund 40 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz als am frühen Sonntagmorgen in Münsterbusch ein Gartenhaus in Flammen stand. Foto: Feuerwehr

Durch den massiven Einsatz konnte das Übergreifen der Flammen auf die anderen Gartenhäuser dann zum Glück vermieden werden, sie wurden jedoch durch die starke Wärmestrahlung beschädigt. Der Einsatz wurde gegen vier Uhr am Morgen beendet und an die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen derzeit noch an.

Chamäleon auf der Fensterbank

Bei diesem Einsatz sollte es allerdings nicht bleiben. Denn im Verlauf des Sonntages wurden sechs weitere Einsätze von der Feuerwehr abgearbeitet — darunter auch zwei eher kuriose.

Eine umgestürzte Straßenlaterne an der Glück-Auf-Straße musste aufgehoben und vorerst mitgenommen werden. Weitaus kurioser war vermutlich, dass ein auf einem Balkon sitzendes Chamäleon in der Vogelsangstraße eingefangen werden musste.

(red)