Stolberg: Fußball-Stadtmeisterschaft: Columbia Donnerberg holt den Cup

Stolberg: Fußball-Stadtmeisterschaft: Columbia Donnerberg holt den Cup

Der neue Fußball-Stadtmeister in der Halle heißt FSV Columbia Donnerberg. Das Team besiegte im Endspiel den Gegner des VfL Vichttal mit 2:1. Dritter wurde FC Adler Büsbach, der den FC Stolberg im „kleinen“ Endspiel mit 5:0 schlug.

Am Wochenende fand in der Halle des Goethe-Gymnasiums der „Sparkassen-Cup“, die Stadtmeisterschaft im Hallenfußball, statt. An den zwei Nachmittagen mussten sich die Stolberger Fußballer auf viel Laufarbeit einstellen. Die zwölf Teams, die auf vier Gruppen zu je drei Mannschaften aufgeteilt worden waren, schenkten sich schon in der Vorrunde nichts. Angetreten waren die Mannschaften von Columbia Donnerberg, Sportfreunde Dorff, SV Breinig, AG Stolberg, VfL Vichttal, Adler Büsbach, FC Stolberg, GW Mausbach, ASA Atsch, FC Breinigerberg, VfR Venwegen und BSC Schevenhütte.

Der neue Stolberger Fußball-Stadtmeister in der Halle: Das Team von Columbia Donnerberg.

Drei Mal entschied das Torverhältnis zugunsten von Adler Büsbach, VfL Vichttal und Grün-Weiß Mausbach. Auch Ausrichter FC Breinigerberg konnte sich für die Zwischenrunde qualifizieren, ein Erfolg für die Mannschaft aus der Kreisliga C.

Den Pokal für den zweiten Platz im Sparkassen-Cup überreichte der Sponsor an den VfL Vichttal.

In der Zwischenrunde, die am Sonntag ausgetragen wurde, sahen die vielen Zuschauer wieder viele Tore und herausragende Szenen. Ein Fallrückziehertor von FC Stolberg war das vermeintlich schönste Tor des Turniers. Die Mannschaft konnte das Ticket für die Halbfinals lösen, genau wie VfL 08 Vichttal, Columbia Donnerberg und Adler Büsbach.

Den Pokal für den dritten Platz gab es für Adler Büsbach.

In den Halbfinalbegegnungen schlug VfL Vichttal den FC Stolberg mit 8:1, Adler Büsbach unterlag Columbia Donnerberg mit 2:3. So zogen Vichttal und auch Donnerberg ins Finale ein, obwohl die Büsbacher eine Minute vor Schluss das Anschlusstor erzielen konnten und somit noch einmal Spannung in die Partie brachten. Nach dem Abpfiff war das Team sichtlich enttäuscht. Den Frust konnte die Mannschaft dann aber im Spiel um Platz drei abbauen, als sie gegen Stolberg 5:0 gewann.

Nach über sechs Stunden Fußball war an dem Tag jeder gespannt auf das Finale. Nachdem sich beide Teams erst an die Partie herangetastet hatten, traf Ferhat Özsan aus spitzem Winkel ins Vichttaler Tor. Doch die Fans konnten nur kurz jubeln, denn im direkten Gegenzug glich Vichttal aus.

Die Spannung war erheblich, und als auf der Tribüne schon über das Siebenmeterschießen diskutiert wurde, schoss Marvin Meurer das Siegtor. Der Jubel nach Spielende war enorm, und die Mannschaft aus Donnerberg blieb noch lange in der Halle, um sich feiern zu lassen. Doch obwohl das Finale von seiner Mannschaft knapp verloren wurde, konnte sich Kevin Thörner vom VfL Vichttal wenigstens über die Torjägerkanone freuen: Er schoss stolze elf Tore in der Endrunde.

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