Friedensgebet in der Pfarrkirche Herz-Jesu Münsterbusch

Friedensgebet in Stolberg-Münsterbusch : Tue das Gute und jage dem Frieden nach

„Wende das Böse, tue das Gute, suche Frieden und jage ihm nach!“ Dieses Lied aus dem 34. Psalm zog sich wie ein Leitfaden durch das neunte Friedensgebet, das jetzt in der Pfarrkirche Herz-Jesu in Münsterbusch stattfand.

Bilder von Gewalt

Die Teilnehmer des Friedensgebetes waren sich einig: Angesichts der weltweiten Katastrophen wie Erdbeben, Brandanschlägen, kriegerischen Auseinandersetzungen und einem Leben unter menschenunwürdigen Bedingungen ist es um den Frieden in der Welt schlecht bestellt. Gegen die Bilder von Gewalt, Krieg und Terror setzte das Team um Ferdi Evertz ansprechende Schriften aus dem Evangelium, Fürbitten und Gebete sowie sanfte Mandolinen- und Gitarrenklänge zu Liedern aus dem Gotteslob.

Evertz, der auch die Angst des Papstes und Bischof Ackermanns vor einem nuklearen Krieg hervorhob, mahnte jeden Einzelnen, sich für den Frieden einzusetzen und bei sich selbst zu beginnen, sei es durch Auflehnung gegen Lieblosigkeit und Hochmut oder zum Beispiel durch Abbau von Lästerungen über andere Menschen.

Verbindende Taten

Helfen würden dagegen verbindende Worte und Taten. Die Sprache des Herzens und der Dialog hätten stets Vorrang gegenüber der Waffengewalt.

Die Liebe mache alles möglich, denn „wer liebt, lebt Menschlichkeit, sucht Versöhnung und gibt Gott ein Gesicht“. Im Anschluss nutzten einige noch die Gelegenheit, bei Tee und Gebäck ins Gespräch zu kommen.

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