Stolberg: Feuerwehr kann bald den Omerbach überqueren

Stolberg: Feuerwehr kann bald den Omerbach überqueren

Das Aus kommt im November 2012. Nach einer Brückenprüfung bleibt dem städtischen Tiefbauamt nichts anderes übrig, als in Gressenich in der Brühlstraße die Brücke über den Omerbach komplett für den Fahrzeugverkehr zu sperren; sie ist marode.

Vielleicht hätte man für den überschaubaren Straßenzug auf eine Erneuerung verzichten können, wäre da nicht die Feuerwehr, die sich von ihrem Gerätehaus aus nur noch über die Poststraße zu Einsätzen schlängeln kann. Sie pocht darauf, die Brücke zur Rottstraße zu erneuern, um ihre geforderten Einsatzzeiten einhalten zu können.

Doch die Erneuerung der eher kleinen Fahrzeugbrücke erweist sich tückischer als gedacht. Der im Bachbett verlegte Mischwasserkanal verhindert den Einsatz eines Kastenprofils. Und die Untere Wasserbehörde fordert aufgrund des Hochwasserschutzes einen größeren Querschnitt für den Omerbach. Nun werden zuerst Bohrpfähle in den Untergrund gerammt, um die neue Brückenplatte darauflegen zu können. Zudem müssen die beiden Straßenzufahrten an die höher liegende Brücke angepasst werden. Mindestens 100.000 Euro muss die Stadt investieren.

Weitere 90.000 Euro werden fällig für die Sanierung der Brücke über den Vichtbach zum Steinbruch Mückenloch in der Finster­au. Seit Mai 2011 dürfen aufgrund eines Schadens am Widerlager keine Kraftfahrzeuge mit mehr als 2,8 Tonnen Gesamtgewicht die Brücke passieren. Die Zufahrt zur Ranch der Copper-City-Pioneers im früheren ATG-Heim ist somit nicht einmal mehr passierbar für Rettungstransportwagen, geschweige denn für Löschfahrzeuge oder Holztransporter. Entsprechend notwendig ist eine Sanierung. Sie wird vom selben Unternehmen übernommen, das in Gressenich tätig ist. Die Fertigstellung soll im Oktober sein.

(-jül-)