Farbenfrohe und gut gelaunte Narren in Vicht

Karnevalszug in Vicht : Ein großes Ereignis für den kleinen Ort Vicht

Hoch her ging es am Tulpensonntag in Vicht: Party und Umzug waren angesagt. Bereits um die Mittagszeit hatte sich die Vichter Jecken im Pfarrheim versammelt, um sich zu den Klängen des Musiker-Duos „PaLü“ auf das nachfolgende Programm einzustimmen.

Ein Programm, das mit dem traditionellen Umzug durch den Ort seinen Höhepunkt erreichte. Der Umzug war mit 15 Zugnummern für den kleinen Ort wiederum ein großes Ereignis. Zu diesem trugen neben den örtlichen Kräften auch große Abordnungen der Karnevalsgesellschaften aus Mausbach, Münsterbusch und Zweifall bei. Allein mit drei Wagen war die KG Wölleklös aus Mausbach vertreten. Schließlich stammt der diesjährige Mausbacher Prinz Yannik I. (Gillissen) aus Vicht.

Burggraf in „Suppenschüssel“

Ansonsten war Vichts eigentliche „Tollität“ aber Jochen Emonds, der als Burggraf Jochen I. gemeinsam mit seiner Familie in der rot-weißen „Vichter Suppenschüssel“ thronte. Angeführt wurde der Zug vom Trommler- und Pfeifercorps Zweifall. Danach folgten mehrere Fußgruppen. Als „Waldtiere“ hatte sich eine 20-köpfige Gruppe kostümiert. Sie wurden von einem Jäger verfolgt, der auf einem fahrbaren Hochsitz Platz genommen hatte. Auf einem großen blau-weißen Dampfschiff mit rauchenden Kaminen fuhren die Fußballer des VfL Vichttal durch den Ort. Sie hatten ihren Wagen mit der Aufschrift: „Leben am Limit“ versehen.

Egal welche Gruppen unterwegs waren, sie alle hatte sich fantasievolle Kostüme einfallen lassen und sorgten für ein buntes Bild. Das „dicke Ende“ hatte sich der Zugorganisator, die Vichter KG Närrische Lehmjörese selbst vorbehalten. Sie trumpfte mit drei Wagen und mehren Fußgruppen auf.

Kräftig weiter gefeiert wurde nach dem Umzug auf dem Dörenberg. Dort hatten Fußballer und Karnevalsgesellschaft in die „Zweifaller Hütte“ zu einer Party eingeladen.