Aufräumen mit Halbwahrheiten: Fakten zur Operation am Hüftgelenk

Aufräumen mit Halbwahrheiten : Fakten zur Operation am Hüftgelenk

Minimalinvasives Implantieren von Hüftprothesen ist heute Standard, aber nicht für jeden geeignet. Für welche Patienten die Technik geeignet ist, wird bei einem Info-Abend im „Bethlehem“ erklärt.

Das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks zählt zu den erfolgreichsten Operationen in Deutschland. Immer häufiger wird das Ersatzgelenk in minimalinvasiver Technik implantiert. Weil bei dieser Operationsmethode nur kleinstmögliche Schnitte in Haut und Weichteilen nötig sind, werden weniger Muskeln und Sehnen beschädigt. Die maximale Schonung des Gewebes und der geringe Blutverlust reduzieren das Komplikationsrisiko, der Patient ist schneller wieder auf den Beinen und hat häufig auch weniger Schmerzen.

Dennoch ist nicht für jeden Patienten eine mit minimalinvasiver Technik durchgeführte Implantation geeignet. Ob die Hüftprothese über einen minimalinvasiven Zugang eingesetzt werden kann, hängt vom Implantat, aber auch von der Anatomie des Patienten ab. „Entscheidend ist, dass wir die für den Patienten optimale Prothese und OP-Technik wählen, damit das Kunstgelenk lange hält. Aber durch die Halbwahrheiten und unwahren Behauptungen, die kursieren, sind viele Betroffene verunsichert“, erklärt Dr. Herbert Röhrig, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Bethlehem-Krankenhaus.

Um mit falschen Behauptungen aufzuräumen, setzt der Endoprothetik-Spezialist auf fundierte und verständlich aufbereitete Fakten. Gemeinsam mit seinem leitenden Oberarzt, Dr. Robert Grill, wird Dr. Herbert Röhrig am Mittwoch, 21. August, um 18.30 Uhr in der Cafeteria des Stolberger Krankenhauses Licht ins Dunkel bringen.

Der Titel der Veranstaltung lautet: „Minimalinvasive Hüft-Prothesen: Was ist wahr?“ Getränke und Eintritt sind frei; eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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