Stolberg: Europschule Goethe-Gymnasium ist gut aufgestellt

Stolberg: Europschule Goethe-Gymnasium ist gut aufgestellt

Schulleiterin Stefanie Luczak war mit Schüler- und Lehrervertretern, allen voran Susanne Camphausen, der eigentlichen „Macherin” dieses Projektes, nach Unna gereist, um in der dortigen Stadthalle die Insignien - Europaflagge, Urkunde und eine Ehrentafel - für das Goethe-Gymnasium entgegenzunehmen, die Staatssekretär Michael Mertes den Vertretern der 22 neuen zertifizierten Europaschulen überreichte.

Auf dem „Markt der Möglichkeiten” hatte jede Schule mit Hilfe von Tisch und Schautafel die Gelegenheit, sich und ihr Europa-Konzept geladenen Gästen und den anderen 21 neuen Europaschulen zu präsentieren.

Hier kam es zu einem intensiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen den zahlreichen Beteiligten und Besuchern, und es gab wohl keine Schule, die nicht mit neuen Anregungen für ihr Europa-Engagement nach Hause fahren konnte.

Der eigentliche Festakt wurde umrahmt von musikalischen Darbietungen der Bigband des gastgebenden Geschwister-Scholl-Gymnasiums und der ebenfalls in Unna beheimateten Grundschule „Sonnenschule”.

Staatssekretär Mertes zeigte sich erfreute, 22 - im doppelten Wortsinn - „ausgezeichnete Schulen” begrüßen zu können, und überbrachte ihnen die Einladung von Minister Andreas Krautscheid zu einem Besuch seines Ministeriums in Düsseldorf.

Barbara Gessler, Leiterin der Regionalen Vertretung der Europäischen Kommission, betonte in ihrer Grußbotschaft, das Engagement für Europa zeuge von Weitsicht und Vorsorge. Die damit verbundene Erweiterung des Horizonts jedes Einzelnen sei ein wichtiger Schritt, gegenseitige Vorurteile abzubauen.

Bei der Preisverleihung gab es dann viel Applaus aus dem vollbesetzten Auditorium für das Europa-Konzept der Stolberger. Und schon auf der Rückfahrt wurden neue Ideen konzipiert, wie man den Europagedanken schulintern, aber auch nach außen, in der Zukunft noch besser wird transportieren können.

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