Erste Hindernisse auf dem Kaiserplatz angekommen

Extrem- und Hindernislauf Stolrun : Die Aufbauarbeiten in Stolberg haben begonnen

Wer in diesen Tagen über den Kaiserplatz schlendert, stellt schnell fest, dass dort eine ganze Menge Material liegt, das da nichts zu suchen hat – zumindest eigentlich.

Mitten auf dem Platz wurden ein Container und ein Bagger abgestellt. Am Rand sind große Holzbretter von Bauzäunen umzingelt. Was es damit auf sich hat? Ganz einfach: Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und das kann bei der Anzahl der Teilnehmer durchaus wörtlich genommen werden.

An diesem Sonntag, 1. September, findet in Stolberg zum zweiten Mal der Stolrun statt, ein Extrem- und Hindernislauf für die ganze Familie. Und damit die Veranstaltung reibungslos über die Bühne gehen kann, werden die Hindernisse schon einmal nach Stolberg gebracht – derzeit noch in Einzelteilen. Doch das soll sich im Laufe der Woche ändern.

Und nicht nur in der Innenstadt gingen die Arbeiten voran. Die Matsch-Area am Burgholzer Graben nehme mit und mit ebenfalls Gestalt an, verrät Veranstalter Stefan Hanrath. „Sauber wird diesmal niemand ins Ziel kommen“, sagt Hanrath. Im vergangenen Jahr hatten einige Teilnehmer Kritik geäußert, dass es zu wenig Matsch gegeben hatte. Dem wollte der Veranstalter nun entgegenwirken. In der Nähe der Matsch-Area soll die Rutsche nun verdoppelt und verlängert werden. Zudem soll es dort musikalische Untermalung durch einen DJ geben. Die musikalische Begleitung an einigen Hindernissen ist ebenfalls neu.

Und auch ein neues Hindernis soll es geben. Was es genau sein wird, verrät Hanrath nicht. Allerdings soll es sich am Parkplatz Bergstraße befinden. Bis dorthin habe man die Strecke in diesem Jahr verlängert, erklärt der Veranstalter, der Wert darauf legt, dass der Stolrun nicht als Zeitlauf gesehen wird. „Der Spaßfaktor steht im Vorderund. Die Teilnehmer sollen den Lauf genießen“, so Hanrath.

Aktuell werden knapp 1100 Teilnehmer in Stolberg erwartet – genauso viele wie im vergangenen Jahr. Anmeldungen sind noch zwei Tage lang möglich. Doch auch am Starttag selbst kann noch ein Läuferticket erworben werden, so Stefan Hanrath.

Wie im vergangenen Jahr soll es auch diesmal wieder drei verschiedene Läufe geben. Gestartet wird mit der „Kids Mile“ und der „Family Round“, danach steht dann der Hauptlauf – der so genannte „Coppermen´s Hell“ – auf dem Programm. Eine Runde ist sieben Kilometer lang, wem das allerdings nicht reicht, kann die Strecke auch zwei Mal laufen.