Stolberg: „Elternhaltestellen“ sollen eigene Schilder erhalten

Stolberg: „Elternhaltestellen“ sollen eigene Schilder erhalten

Die sogenannten Elternhaltestellen, die für mehr Verkehrssicherheit an Grundschulen und im Schulumfeld sorgen sollen, könnten bald auch optisch durch einheitliche Schilder kenntlich gemacht werden.

Darüber soll Ende Oktober im Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt abgestimmt werden. Sinn der Schilder soll sein, die Sammelpunkte, an denen Eltern ihre Kinder aus dem Auto aussteigen lassen können, auch als solche kenntlich zu machen.

Von diesen Sammelpunkten sollen die Kinder dann alleine oder in Gruppen den restlichen Schulweg von etwa fünf bis zehn Minuten (je nach Standort der Grundschule) zu Fuß gehen. Dadurch soll der Bereich rund um die Schule sicherer werden und die Verkehrsbelastung durch die vielen Eltern, die ihre Kinder bis vor die Schule fahren, reduziert werden.

„Verkehrszähmer“

Damit schließen sich die Grundschulen der Stadt Stolberg dem Mobilitätsprojekt „Verkehrszähmer“ des Polizeipräsidiums Aachen an. Das Projekt soll die Verkehrssicherheit an Schulen erhöhen und den Bring- und Holverkehr eindämmen. Vorreiter für dieses Projekt in der Städteregion ist derzeit die Stadt Aachen. Aber auch in Eschweiler sind schon erste Elternhaltestellen vorhanden.

Mögliche Bereiche für die Elternhaltestellen wurden zuvor in Zusammenarbeit zwischen Schule und Polizei festgelegt. Um diese Stellen auch optisch besser zu kennzeichnen, sollen bald die entsprechenden Schilder aufgestellt werden. Die Verwaltung unterstütze das Projekt und rege eine einheitliche Beschilderung an, heißt es im Beschlussvorschlag. Angebracht werden sollen die Schilder dann vom Technischen Betriebsamt.

Bisher gibt es etwa zwölf Elternhaltestellen. All diese sollen ein Schild bekommen. Möglicherweise kommen vereinzelt noch welche dazu, denn das Ordnungsamt der Stadt Stolberg habe noch den einen oder anderen Vorschlag in der Hinterhand, sagte ein Sprecher. Wo die möglichen Elternhaltestellen hinkommen könnten und wann, darüber müssten jedoch erst noch Gespräche mit der Polizei geführt werden.

(lbe)